Lexikon
Beutekunst
im Krieg vom Gegner erbeutete Kulturgüter und wissenschaftliche Werke. Die Haager Landkriegsordnung von 1907 und eine UN-Konvention von 1954 verbieten sinnlose Zerstörung, Diebstahl und Beschlagnahme von fremden Kulturgütern. Nach dem Zerfall der Sowjetunion gerieten zu Beginn der 1990er Jahre die von der Roten Armee im 2. Weltkrieg aus Deutschland entwendete Kunstgegenstände in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. In Russland und anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion befinden sich etwa 300 000 Museumsobjekte, 2 Mio. Buchbände und 3 km Archivakten aus deutschem Besitz; nach intensiven Verhandlungen kam es 2000 und 2002 zu ersten Rückführungen wichtiger Kunstschätze.
Wissenschaft
Warum die Riesenfaultiere ausstarben
Heutige Faultiere sind kaum größer als eine Katze und lassen sich lediglich zwei Gattungen zuordnen: Zweifinger- und Dreifinger-Faultiere. Ursprünglich jedoch gehörten sie einer vielfältigen Gruppe von Tieren an, die sich rund 35 Millionen Jahre lang in Amerika isoliert entwickelte und mehr als 100 unterschiedliche Gattungen...
Wissenschaft
Wie Wärmepumpen das Stromnetz schonen
Eine wachsende Zahl von Wärmepumpen wird den Stromverbrauch deutlich steigen lassen. Durch trickreiche Techniken lässt sich gewährleisten, dass dennoch keine Überlastung der Versorgungsnetze droht. von TIM SCHRÖDER Gerade einmal fünf Grad hat das Wasser im Rhein bei Mannheim in der Winterzeit. Nach menschlichem Empfinden ist das...