Lexikon

biogenẹtische Grundregel

Rekapitulationstheorie
von E. Haeckel (1866) formulierte, aber schon mehreren Vorgängern bekannte Regel über entwicklungsgeschichtliche Gesetzmäßigkeiten. Die biogenetische Grundregel besagt, dass „die Einzelentwicklung (Ontogenie) eine Wiederholung der Stammesentwicklung (Phylogenie) ist“. Danach wiederholt sich z. B. die Entwicklungsgeschichte des Menschen beim Embryo, der vor der Geburt ein dichtes Haarkleid, einen Schwanz und Greiffüße hat. Die Gültigkeit der biogenetischen Grundregel ist begrenzt. Die stammesgeschichtliche Veränderungen der Organismen werden in ihrer Ontogenese weder vollständig noch immer in ihrer ursprünglichen Reihenfolge wiederholt.
Löcher, Sand, Wüste
Wissenschaft

Klimawandel im Rückspiegel

Ein Blick in die Vergangenheit könnte helfen, die aktuelle Klimakrise zu meistern. Wie sind frühere Kulturen mit Klimasprüngen umgegangen? Archäologen und Paläo-Klimatologen können dazu wichtige Erkenntnisse beisteuern. von ROLF HEßBRÜGGE Das Thema des internationalen Spitzentreffens im September 2021 verblüfft auf den ersten...

Menschenmenge
Wissenschaft

Wie sich Menschenmassen bewegen

Dicht gedrängte Menschenmengen entwickeln eine Eigendynamik, die zu einer tödlichen Gefahr werden kann. So wurden 2010 bei der Loveparade in Duisburg 21 Menschen zu Tode gequetscht und hunderte weitere schwer verletzt. Bisher galten die kollektiven Bewegungsmuster solcher Mengen als chaotisch und unvorhersehbar. Doch eine Studie...

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