Lexikon

Bse-Einstein-Kondensation

Übergang eines Systems von gleichartigen Teilchen mit ganzzahligem Spin (Bosonen) in einen Materiezustand, in dem alle Teilchen den gleichen, energetisch niedrigsten Energiezustand besetzen. Dieser als Bose-Einstein-Kondensat bezeichnete Zustand wurde 1924 von S. N. Bose und A. Einstein vorhergesagt und 1995 erstmals durch extreme Abkühlung eines verdünnten Gases aus Alkaliatomen experimentell realisiert. Beim Abkühlen eines Gases unter eine kritische Temperatur von weniger als ein millionstel Kelvin wird die de-Broglie-Wellenlänge der Atome so groß, dass sich die Materiewellen benachbarter Atome überlappen. Die Atome verlieren dabei ihre Individualität und können aufgrund der Gesetze der Quantenmechanik nicht mehr unterschieden werden. Das Ensemble der kondensierten Atome, quasi ein Superatom, wird dann durch eine einzige makroskopische quantenmechanische Wellenfunktion beschrieben.
Wissenschaft

Geladene Aktivkohle könnte CO₂ einfangen

Weniger Freisetzung ist angesagt, doch im Kampf gegen den Klimawandel könnte auch eine aktive Beseitigung von Treibhausgasen aus der Atmosphäre sinnvoll sein. Nun hat ein Forschungsteam eine Methode entwickelt, die eine praktikable Beseitigung von Kohlendioxid direkt aus der Luft ermöglichen könnte. Als wiederverwendbarer „...

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Wissenschaft

Das Atom der Biologen

Anfang der 1930er-Jahre lauschte ein junger Mann namens Max Delbrück, der 1969 als Empfänger des Nobelpreises für Medizin gefeiert werden sollte, in Kopenhagen der Rede des großen Physikers Niels Bohr, die von „Licht und Leben“ handelte. Bohr machte darin den Vorschlag, man solle in der Biologie das Gleiche versuchen, das in...

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