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LEXIKON
 

Chinchillas

[
tʃinˈtʃilas
]
im weiteren Sinne Hasenmäuse; Chinchillidae
in Südamerika lebende Familie der Meerschweinchenverwandten Nagetiere; hierzu gehören die Viscacha, die Hasenmäuse oder Bergviscachas und im engeren Sinne die Chinchillas (Gattung Chinchilla), die einst zahlreich die Anden in Höhen von 30004000 m bewohnten. Charakteristisch für Chinchillas ist ihr dichtes, seidenweiches, graublaues Fell, das als Pelz außerordentlich begehrt ist und dazu führte, dass sie durch rücksichtslose Bejagung im Freiland nahezu ausgerottet wurden.
Chinchilla
Chinchilla
 
 

Chinchillidae

Verbreitung: Anden
Lebensraum: Hochgebirge
Maße: Kopf-Rumpflänge 2532 cm, Gewicht 420600 g
Lebensweise: nacht- und dämmerungsaktiv; Unterschlupf in Felsspalten
Nahrung: pflanzlich
Tragzeit: 111128 Tage
Zahl der Jungen pro Geburt: 14
Höchstalter: 810 Jahre
Gefährdung: in freier Wildbahn bedroht; geschützt, aber Überwachung nicht wirkungsvoll
Chinchilla
Chinchilla
Millionen von Chinchillas werden heute in Pelztierfarmen gezüchtet. Allerdings ist ihr Fell nicht von gleicher Güte wie das wilder Tiere.
 
 

 

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