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Kann sich jeder impfen lassen?
Obwohl Immunisierung normalerweise Leben rettet, gibt es Menschen, für die die Impfung ein Risiko bedeutet. So sollten Schwangere keine Lebendimpfstoffe – also Impfstoffe aus zwar abgeschwächten, jedoch lebenden Keimen – erhalten, da diese dem Fetus schaden könnten. Vor Planung einer Schwangerschaft sollte sich jede Frau jedoch auf ihre Immunität gegen Röteln testen lassen, da diese Erkrankung während der Schwangerschaft zu Missbildungen beim Kind führen kann. Besteht keine Immunität, muss gegen Röteln geimpft werden. Danach sollte eine Wartezeit von mindestens einem Monat eingehalten werden, damit sich die Immunität aufbauen kann.
Bei sehr kleinen Kindern kann es bei einigen Impfstoffen, z. B. gegen Typhus, zu Nebenwirkungen kommen. Im Allgemeinen gilt, dass Menschen mit Immunschwäche, z. B. bei AIDS, oder mit bestimmten Arten von Krebserkrankungen, besonders wenn das Blut oder das Lymphsystem betroffen sind, keine Lebendimpfstoffe erhalten sollen. Abgetötete oder inaktivierte Impfstoffe sind jedoch sicher, obwohl manche Menschen keine optimale Impfreaktion zeigen. Ist es bei einem bestimmten Impfstoff schon einmal zu Nebenwirkungen gekommen, so sollte nicht mit demselben Impfstoff nachgeimpft werden.
Lithium von hier
Für die Energiewende benötigt Europa eine riesige Zahl wiederaufladbarer Batterien. Forscher erschließen neue Quellen für das benötigte Lithium.
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Kernkraftzwerge
Weltweit entwickeln Ingenieure kleine, modulare Kernreaktoren, die sich am Fließband fertigen lassen. Verhelfen sie der Nuklearenergie zu einer Renaissance? von MARTIN ANGLER Beim Schippen von Sand und Erde sieht man Bill Gates nicht jeden Tag. Doch für den ersten Spatenstich seines neuen Nuklearreaktors ist der Softwarepionier...