Lexikon

Chomsky

[
ˈtʃɔmski
]
Chomsky, Avram Noam
Avram Noam Chomsky
Avram Noam, US-amerikanischer Sprachwissenschaftler, * 7. 12. 1928 Philadelphia; einer der Begründer der Generativen Transformationsgrammatik, die den Prozess der Erzeugung von Sätzen beschreibt. Entgegen dem Behaviorismus geht Chomsky von einer angeborenen Fähigkeit zum Erwerb einer Sprache bzw. Grammatik aus. Von der Beschreibung der Grammatik der Einzelsprachen wandte sich sein Interesse universellen, allen Sprachen zugrunde liegenden Prinzipien zu; seine Theorie steht seit Beginn der 1980er Jahre im Zentrum der kognitiven Linguistik; tritt seit den 1960er Jahren auch mit explizit politischen Stellungnahmen (u. a. zur US-Außenpolitik, zu Fragen der Menschenrechte und der Globalisierung) hervor; Werke: u. a. „Strukturen der Syntax“ 1957, deutsch 1973; „Aspekte der Syntaxtheorie“ 1965, deutsch 1969; „Cartesianische Linguistik“ 1966, deutsch 1971; „Probleme sprachlichen Wissens“ 1988, deutsch 1996; „Profit over People Neoliberalismus und globale Weltordnung “ 1999, deutsch 2000; „Der gescheiterte Staat“ 2006, deutsch 2006; „Interventionen“ 2007, deutsch 2008.
Galaxienhaufen, Abell 370
Wissenschaft

Das Standardmodell

Idealerweise genügen sechs Parameter, um die Entwicklung des Universums zu beschreiben. Vielleicht ist das zu schön, um wahr zu sein? von RÜDIGER VAAS Das Universum ist kein Forschungsgegenstand wie jeder andere. Denn wir können es nicht als Ganzes und von außen betrachten. Wir sind mittendrin und sehen nur einen räumlich wie...

Foto der tätowierten Hand einer 1200 Jahre alten Mumie
Wissenschaft

Komplexe Tätowierungen auf Mumien in Peru entdeckt

Tattoos sind ein uralter und bis heute beliebter Körperschmuck. In der präkolumbischen Chancay-Kultur in Südamerika hatten sie offenbar eine größere Bedeutung als bislang gedacht. Denn auf der Haut von rund 1 200 Jahre alten Mumien aus Peru haben Forschende feingliedrige Tätowierungen aus komplexen Mustern entdeckt. Die Tinte war...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch