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LEXIKON

Deckenlehre

geologische Theorie, die den Bau verschiedener Faltengebirge (z. B. der Alpen) erklärt. Danach sind mächtige, untermeerische Sedimentationströge (Geosynklinalen) zusammengepresst und ihre Schichten als Deckfalten von ihren Wurzelzonen aus mehr als 10 km (z. T. über 100 km) weit über die benachbarten Schichten geschoben worden (Überschiebungsdecken), so dass geologisch ältere Formationen über jüngeren liegen.
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