Lexikon
Dreikonchenanlage
die kleeblattartige Grundrissgestalt eines Gebäudes, meist des Abschlusses einer Kirche nach Osten. Die Dreikonchenanlage entsteht, wenn der quadratische Chor nicht nur im Osten (Westen), sondern auch an beiden Seiten mit einer Apsis (Konche) endet (Beispiel: Westchor des Mainzer Doms). Eine häufiger auftretende Form der Dreikonchenanlage ergibt sich dann, wenn die Arme eines Querhauses ebenso behandelt sind wie der Chor und jeweils mit einer halbrunden oder polygonalen Apsis enden. Als älteste Dreikonchenanlage in der abendländischen Architektur gilt die von St. Maria im Kapitol, Köln (um 1050).
Wissenschaft
Ein Hügel für Attila?
Um den 30 Meter hohen Schlossberg von Udine ranken sich Legenden. Natürlich entstanden oder von Menschen gemacht, das war die Frage. Bis vor Kurzem. von KLAUS-DIETER LINSMEIER Als Attila im Jahr 452 den Norden Italiens heimsuchte, ließ er die Stadt Aquileia niederbrennen. Damit der als „Geißel Gottes“ gefürchtete Hunnenkönig den...
Wissenschaft
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Wasserkraftwerke und Dämme verhindern die Fortpflanzung wandernder Fische und die Selbstreinigung von Flüssen.
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