Lexikon

Dschelda

Gelada; Blutbrustpavian; Theropithecus gelada
ein Hundskopfaffe aus dem Hochland Äthiopiens mit charakteristischem dreieckigen, nackten Brustfleck, der bei Erregung wie auch in der Brunst blutrot wird. Dagegen sind die Gesäß(Brunst)-schwielen klein u. unscheinbar schwarz. Der D. ist 70 cm lang, mit 50 cm langem Schwanz; er hat braunes Fell, das beim Männchen zum dichten Mantel verlängert ist. Beim Drohen werden die hellen Augenlider u. die hellrosa Innenseiten der Oberlippe sichtbar. Dscheladas bewohnen gemeinsam mit Mantelpavianen offene Felsgelände. Zur Nahrungssuche steigen die Dscheladas bis in Höhen von 3000 4000 m, wo sie sich bes. von Kräutern u. Gräsern ernähren.
Pflanzen, Biofilter
Wissenschaft

Pflanzen als Biofilter

Forschende reinigen verseuchte Böden und Gewässer etwa mithilfe von Schilfgewächsen. Auf diesem Weg lassen sich gezielt Rohstoffe gewinnen. von CHRISTIAN JUNG Abgelagert in den Böden oder gelöst in den Gewässern der Erde: Weltweit werden riesige Mengen von Substraten an Orten gemessen, an denen sie ein enormes Schadstoffpotenzial...

Irdischer Trabant: Heute beträgt die – aufgrund seiner elliptischen Bahn schwankende – Entfernung des Mondes 363.300 bis 405.500 Kilometer. Das war nicht immer so, denn der Abstand vergrößert sich seit Milliarden von Jahren. Das Foto machte NASA-Astronaut Jeff Williams an Bord der Internationalen Raumstation am 18. August 2016 rund 400 Kilometer über dem Atlantik.
Wissenschaft

Als die Tage kürzer waren

In der Frühzeit der Erde verging ein Tag wesentlich schneller als heute, und der Mond kreiste näher um unseren Planeten. Nun ließ sich dies mithilfe von afrikanischen Sedimenten bis in die ferne Vergangenheit nachvollziehen. von THOMAS BÜHRKE Bei drei Apollo- und zwei Lunochod-Missionen wurden auf dem Mond Retroreflektoren...

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