Lexikon
Pạviane
[
Papiofranzösisch
]Gattungen von Hundskopfaffen des mittleren Afrika; mit schnauzenartig verlängertem Gesichtsteil, sehr kräftigem Gebiss, Gesäßschwielen und langem Schwanz; meist Felsbewohner, die in größeren Herden mit strenger sozialer Rangordnung leben. Zu den Pavianen gehören der Babuin, Papiocynocephalus, mit vielen Unterarten, und der Mantelpavian. Nahe verwandt sind ferner Drill, Mandrill und Dschelada (Blutbrustpavian).
Babuin (Gelber)
Gelber Babuin
In einer Gruppe des Gelben Babuins, eines Altweltaffen, sind noch andere Weibchen um das Jungtier geschart. Diese starke Anziehung, die von den Jungen ausgeht, spielt in der Festigung der sozialen Beziehungen bei den Pavianen eine wichtige Rolle.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
Drill
Drill
Das glänzend schwarze Gesicht des Drills - hier ein erwachsenes Drillmännchen - sendet starke optische Signale aus. Durch große Fettgewebswülste wird das Gesicht stark vergrößert, eine rote Kinnpartie mit weißem Kinnbart betont den Mund.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
Theropithecus gelada
Verbreitung: Äthiopisches Hochland
Lebensraum: Hochgebirge
Maße: Kopf-Rumpflänge des Männchens 69–100 cm, des Weibchens 50–65 cm; Gewicht des Männchens bis 21 kg, des Weibchens bis 14 kg
Lebensweise: Einmann-Harems gruppen, vereinigt in Trupps von bis zu 600 Tieren
Nahrung: fast ausschließlich Gras
Tragzeit: 6 Monate
Zahl der Jungen pro Geburt: 1
Höchstalter: über 20 Jahre
Gefährdung: bedroht durch Lebensraumzerstörung und Bejagung
Wissenschaft
Geisterbilder am Himmel
Vexierspiele der Schwerkraft – von ultradichten Sternruinen bis zu gigantischen Galaxienhaufen. von RÜDIGER VAAS Täuschungen kommen vom Himmel, Irrtümer von uns selbst“, notierte der französische Aphoristiker und Essayist Joseph Joubert einmal. Damals, vor mehr als zwei Jahrhunderten, konnte er noch nichts vom Gravitationslinsen-...
Wissenschaft
Das vernetzte Gehirn
Wie Nervenzellen verschaltet sind, bestimmt darüber, wie wir wahrnehmen und denken. von SUSANNE DONNER Wieso weiß ich, wie ich heiße? Noch rätseln Neurowissenschaftler über diese an sich einfache Frage. Sie vermuten, dass diese Information in Form eines bestimmten Aktivierungsmusters von Nervenzellen im Gehirn gespeichert sind....
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