Lexikon

Affen

Simiae
Unterordnung der Primaten mit zahlreichen Arten in der Alten und Neuen Welt; ausgesprochene Baumtiere, nur wenige Arten sind Steppen- und Felsbewohner. Die meisten Affen leben mit vielfältig ausgeprägtem Sozialverhalten gesellig in größeren, arttypischen Gruppen: Einehen mit den noch nicht ausgewachsenen Jungtieren (Gibbons) und Gruppen mit einem (Paviane, Gorillas) oder mehreren Männchen (Rhesusaffen). Die Rangordnung ist meist fest. Affen erkennen sich individuell. Die überwiegend pflanzliche Nahrung besteht aus Früchten, Samen, Blättern u. a. Pflanzenteilen, aber auch Würmern, Insekten, Eiern und kleineren Wirbeltieren.
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Gibbon
Gibbon
Mit ihren langen Armen und schmalen langen Händen sind die Gibbons - hier ein Weißhandgibbon - hervorragende Hangel- und Schwingkletterer.
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Drill
Drill
Das glänzend schwarze Gesicht des Drills - hier ein erwachsenes Drillmännchen - sendet starke optische Signale aus. Durch große Fettgewebswülste wird das Gesicht stark vergrößert, eine rote Kinnpartie mit weißem Kinnbart betont den Mund.
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Gorilla: Männchen
Gorilla
Gorillas sind die größten Menschenaffen. Ein ausgewachsenes Männchen kann voll aufgerichtet bis zu 2,30 m messen. Dazu muss es jedoch die normalerweise etwas angewinkelten Kniegelenke gerade strecken. Im Alter färbt sich das Rückenfell der Männchen silberbraun.
Zu den oft hoch entwickelten geistigen Leistungen gehören neben dem Werkzeuggebrauch das Lösen von schwierigen Aufgaben durch einsichtiges Verhalten. Es gibt auch viele psychische Gemeinsamkeiten mit dem Menschen wie emotionale Ausdrucksformen über Mimik, Gestik und Verhalten oder Vorlieben für rhythmische Bewegungen (Tanz) und Laute (Musik). In Behaarung, Knochenbau, Blutgruppen, Gehirn und Nervensystem zeigen sich zahlreiche gemeinsame körperliche Merkmale. Hände und Füße sind meist zum Zugreifen geeignet, oft mit gegenüberstellbaren (opponierbaren) Daumen oder Großzehen. Viele Arten können sich zumindest zeitweise aufrecht bewegen. Die gemeinsame Wurzel der Vorfahren von Affen und Menschen wird heute allgemein anerkannt.
Man unterscheidet die Breitnasenaffen oder Neuweltaffen (Platyrrhini) und die Schmalnasenaffen oder Altweltaffen (Catarrhini). Die Breitnasen beschränken sich auf den amerikanischen Kontinent, die Schmalnasen auf die Alte Welt (Parallelentwicklung) ohne Australien. 3 Familien bilden die Neuweltaffen: Kapuzinerartige, Springtamarine und Krallenaffen. Zu den Altweltaffen zählen neben den Meerkatzenverwandten die Menschenartigen mit den 3 Familien Gibbons oder Kleine Menschenaffen, Große Menschenaffen und Menschen.
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Orang-Utan: Jungtiere
Orang-Utan: Jungtiere
Der Orang-Utan ist der am besten ans Baumleben angepasste große Menschenaffe. Er beherrscht die Fortbewegungsart des Schwinghangelns und steigt nur ganz selten auf den Boden herab.
Ernährungsstudien, Ernährung
Wissenschaft

Die Krux mit den Studien

Immer wieder sorgen Untersuchungen zu Ernährungsthemen für Verwirrung, weil sie früheren Veröffentlichungen widersprechen.

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Wissenschaft

Diese Kolumne ist 100 Prozent natürlich!

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