Lexikon
EMD-Wähler
Abkürzung für Edelmetall-Motor-Drehwähler, Standard-Bauelement der Fernsprech-Vermittlungstechnik bei der Deutschen Bundespost (bis Mitte der 1980er Jahre) und vielfach auch im Ausland. Der EMD-Wähler hat einen stetigen, erschütterungsfreien Antrieb. Die Kontaktarme für die Sprechwege schleifen nicht auf dem Kontaktfeld; sie werden erst angedrückt, wenn der Wähler eingestellt ist. Kontaktarm und Kontaktfeld sind mit Belägen aus einer Edelmetall-Legierung versehen, wodurch der Kontakt-Übergangswiderstand verringert wird. In der modernen digitalen Vermittlungstechnik findet der EMD-Wähler keine Verwendung mehr.
Wissenschaft
Blutvergießen an der Tollense
Knapp 30 Jahre ist es her, dass an den Ufern der Tollense im heutigen Mecklenburg-Vorpommern ein pfeildurchbohrter Knochen gefunden wurde. In der Folgezeit trugen die Archäologen Überreste von etwa 140 Menschen zusammen. Die Untersuchungen ergaben: Sie sind etwa 3.300 Jahre alt. Doch was damals im Tollensetal geschah, ist bis...
Wissenschaft
Autos im Kreislauf
Um Elektrofahrzeuge fit für die Stoffkreislaufwirtschaft zu machen, müssen Ingenieure umdenken. Es gilt, wenige und recycelte Materialien einzusetzen.
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