Lexikon
EMD-Wähler
Abkürzung für Edelmetall-Motor-Drehwähler, Standard-Bauelement der Fernsprech-Vermittlungstechnik bei der Deutschen Bundespost (bis Mitte der 1980er Jahre) und vielfach auch im Ausland. Der EMD-Wähler hat einen stetigen, erschütterungsfreien Antrieb. Die Kontaktarme für die Sprechwege schleifen nicht auf dem Kontaktfeld; sie werden erst angedrückt, wenn der Wähler eingestellt ist. Kontaktarm und Kontaktfeld sind mit Belägen aus einer Edelmetall-Legierung versehen, wodurch der Kontakt-Übergangswiderstand verringert wird. In der modernen digitalen Vermittlungstechnik findet der EMD-Wähler keine Verwendung mehr.
Wissenschaft
Die Toten des Hospitals von Cambridge
Seit dem Mittelalter gab es in weiten Teilen des christlichen Abendlandes Häuser, in denen sich Priester und Laien um Bedürftige kümmerten. Allein in England waren es um die 500. Schriftliche Quellen geben allerdings nur wenig über die Menschen preis, die dort betreut wurden – im Gegensatz zu ihren Knochen. von DAVID NEUHÄUSER...
Wissenschaft
Meinung ohne Ahnung
Wer in den Jahren des Kalten Krieges zwischen Ost und West aufgewachsen ist – wie der Autor vom Jahrgang 1947 –, hat in der Schule gelernt, dass der Westen mit der Freiheit zu punkten versuchte und sie bewahren wollte, während der Osten Wert auf den Frieden legte und ihn zu garantieren schien. Nun führt Russland […]
Der...
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Eine Höhle als Labor
Akkus für die Tonne
Das Tauziehen um die LNG-Terminals
Fisch ohne Meer
Biofluoreszenz: Leuchtende Signale im Regenwald
Goldfischer vom Zürichsee