Lexikon
Epizỵkeltheorie
eine Theorie der Planetenbewegung im Altertum, nach einer Idee von Apollonios von Perge durch Hipparch begründet, später von Ptolemäus vervollkommnet. Nach der Epizykeltheorie bewegen sich die Planeten gleichförmig auf einem Kreis (Epizykel) um einen Punkt (Epizykelmittelpunkt) M, der sich seinerseits gleichförmig auf einem Kreis (Deferent) um die Erde bewegt. – Verbesserungen: Die Erde kann auch außerhalb des Mittelpunkts des Deferenten (exzentrisch) liegen; M kann sich auch ungleich bewegen; die Bewegung wird dann von einem sich gleichmäßig um ein Zentrum Z drehenden Leitstrahl ZM gesteuert. Durch die Epizykeltheorie, die bis zum 16. Jahrhundert als richtig galt, ließen sich die Bewegungen der Planeten bei feststehender Erde in großen Zügen erklären und voraus berechnen.
Wissenschaft
Letztes Bollwerk gegen Datenraub
Der Quantencomputer kommt – 2030 könnte es so weit sein. Doch schon heute bedroht er die Datensicherheit im Netz. Dem wollen Forscher mit sogenannter Post-Quanten-Technologie vorbeugen. von BERND MÜLLER Sie haben Ihren Hausschlüssel verloren? Dann sollten Sie dringend das Schloss an Ihrer Haustür auswechseln lassen. Denn es...
Wissenschaft
Mitochondrien integrieren ihre DNA in unsere Gehirnzellen
Mitochondrien sind als Energielieferanten ein wichtiger Bestandteil unserer Zellen. Da sie ursprünglich von Bakterien abstammen, enthalten sie ihre eigene DNA, die üblicherweise von unserem im Zellkern verpackten Erbgut getrennt ist. Gelegentlich allerdings wandern mitochondriale DNA-Abschnitte in den Zellkern und integrieren...
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Heute Übeltäter, morgen Held
Datenschutz mit Quantenschlüssel
Dem Ursprung des Erdwassers auf der Spur
… und – Schnitt!
Fernsehen im Kopf
Stille Sternentode