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Fauvismus

[
foˈvis-
]
eine nachimpressionistische Stilentwicklung der französischen Malerei im 1. Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts (19051907). Die „Fauves“ [französisch, „Wilde“] setzten anstelle der gebrochenen Farben des Impressionismus reine, leuchtende Farbflächen nebeneinander. Die ersten Programmformulierungen des Fauvismus deckten sich mit den Thesen der deutschen Expressionisten. Hauptvertreter des Fauvismus waren H. Matisse, A. Derain, A. Lhote, A. Marquet, M. de Vlaminck und R. Dufy; in Deutschland wurde ihr Stil hauptsächlich von der Künstlergruppe „Die Brücke“ und hier besonders von K. Schmidt-Rottluff und E. L. Kirchner aufgegriffen.

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