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LEXIKON

Kubsmus

[
lateinisch
]
Kubismus (Kulturtabelle).sgm
Wichtige Künstler und Werke des Kubismus
KünstlerWerke
Jacques
Villon
(18751963)
Marschierende Soldaten (1913)
André Derain (18801954)Schloss Cagnes (1910)
Albert Gleizes (18811953)Landschaft (1911)
Fernand Legér (18811955)Die Hochzeit (1910/11)
Pablo Ruiz Picasso (18811973)Les Demoiselles d'Avignon (1907); Harlekin (1915); Die Violine (1912)
Georges Braque (18821963)Geige und Krug (1910); Der Portugiese (1911)
Robert Delauney (18851941)Die Stadt Paris (19101912)
Juan Gris (18871927)Das Frühstück (1915)
Jacques Lipschitz (18911973)Sitzender Mann mit Gitarre I (1918)
eine Stilrichtung der modernen Malerei, 1907/08 von P. Picasso („Les Demoiselles dAvignon“) und G. Braque in konsequenter Weiterentwicklung der Malweise P. Cézannes und als Reaktion auf den Fauvismus begründet. In seiner ersten Phase führte der Kubismus die darzustellenden Gegenstände auf ihre stereometrischen Grundformen (Kugel, Kubus, Zylinder, Kegel) zurück, zerlegte sie und verband ihre Elemente simultan zu flächigen Bildgefügen, wobei die Farbe eine untergeordnete Rolle spielte (analytischer Kubismus). In einer zweiten Phase, verkörpert besonders durch Werke von J. Gris, wurde die Form konstruierend aus Formelementen zusammengesetzt, die prismatische Zerlegung ebenso aufgegeben wie die Farbaskese und der Linie wieder eine Ausdrucksfunktion zuerkannt (synthetischer Kubismus). Der Kubismus, zu dessen Bildtechniken seit 1914/15 die Collage gehörte, vereinte visuelle und geistige Erfahrung und schuf wichtige Voraussetzungen für das Entstehen der abstrakten Kunst. Vom Kubismus weitgehend abhängig und ihm zumindest zeitweilig verbunden waren u. a.: F. Léger, M. Duchamp, J. Villon, M. Chagall, die Künstler des „Blauen Reiters“, des Futurismus und des niederländischen Konstruktivismus.
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