Daten der Weltgeschichte
1907
Frankreich
Pablo Picasso bricht mit den konventionellen Stilformen und begründet mit dem Gemälde „Les Demoiselles d’Avignon“ den Kubismus, den er mit Georges Braque und anderen Künstlern in den nächsten Jahren zu einer epocheprägenden Kunstrichtung weiterentwickelt. Die Anregung, die in der Natur entdeckte Ordnung in geometrische Formen („Kuben“) zu verwandeln, um ihrem Wesen Ausdruck zu geben, fand Picasso bei dem französischen Maler Paul Cezanne (1839–1906), der als Wegbereiter des Kubismus gilt. Cezannes Tod und der Plan einer Gedächtnisausstellung für den Künstler in Paris im Oktober 1907 motivierten Picasso vermutlich zu den „Demoiselles d’Avignon“. In Deutschland macht sich Lyonel Feininger als Meister der neuen Stilrichtung einen Namen.
Begierig nach Lithium
Der Trend zur Elektromobilität lässt den Bedarf an manchen Rohstoffen kräftig steigen – vor allem an Lithium. Bislang wird das Metall nur in wenigen Regionen der Welt gefördert. Doch künftig könnte es auch aus heimischen Quellen kommen. von JAN BERNDORFF Im Licht der Taschenlampe funkeln rundherum die steinernen Wände. Was da...
Kosmologie im Härtetest
Bringen junge helle Galaxien das Standardmodell vom Universum in Erklärungsnot? von RÜDIGER VAAS Wir erahnen die Unermesslichkeit unserer Unwissenheit, wenn wir die Unermesslichkeit des Sternenhimmels betrachten“, sagte der Philosoph Karl Popper 1960 in einem Vortrag in London. Das James Webb Space Telescope (JWST) späht seit...