Wahrig Herkunftswörterbuch

Emanzipation
Ursprünglich war die seit dem 18. Jahrhundert im deutschen Wortschatz verankerte Emanzipation ein Begriff der römischen Rechtssprache. Mit emancipatio ist gemeint, dass der Sohn aus der Familie, in der er in einem Abhängigkeitsverhältnis stand, in die zivilrechtliche Eigenverantwortlichkeit entlassen wird. Später gebrauchte man das Wort im allgemeinen, politischgesellschaftlichen Sinne, nämlich als „Selbstbefreiung von bestimmten Zwängen“. So verstand man nach der Zeit der Aufklärung unter Emanzipation die rechtliche und tatsächliche Befreiung benachteiligter sozialer Gruppen und Stände, etwa im 19. Jahrhundert in den USA, wo von der „Emanzipation der Sklaven“ die Rede war. In den Jahren vor der Revolution von 1848 wurde Emanzipation in Deutschland dann zum politischen Kampfbegriff. Die Bedeutung „Befreiung der Frau aus ihrer (gesellschaftlichen) Abhängigkeit vom Mann“, die schon im ausgehenden 19. Jahrhundert aufkam, dominiert seit den 1960er Jahren.
Noch kein lebensfreundlicher Ort: Die junge Erde war einem enormen Bombardement aus dem All ausgesetzt. Kometen- und Planetoiden-Einschläge lieferten wertvolle Rohstoffe – darunter organische Moleküle und Wasser, die Grundlagen für die spätere Entstehung des Lebens.
Wissenschaft

Der Ursprung der Ozeane

Himmelsstein: Am 9. Juni 1952 schlug ein 107 Kilogramm schwerer Steinbrocken aus dem All in der kanadischen Provinz Alberta in einem Weizenfeld bei dem Weiler Abee ein. Es ist der größte bekannte Enstatit-Chondrit. Diese seltene Art von Steinmeteoriten wurde nach dem darin nachweisbaren Mineral Enstatit benannt, einem...

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Pioniere im Quantenkosmos

Der Physiknobelpreis 2022 zeichnete drei Wissenschaftler aus, die mit ausgeklügelten Experimenten das Fundament zur Entwicklung von Quantentechnologien wie dem Quanteninternet gelegt haben

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