Lexikon

Collage

Kunst
ein in der modernen Kunst verbreiteter Bildtyp, bei dem die Darstellung nicht gemalt, sondern aus Fremdmaterialien (Papier, Karton, Zeitungsausschnitte) zusammengesetzt wird; von P. Picasso und G. Braque seit 1912 im Kubismus zur eigenständigen Technik ausgebildet. G. Grosz und J. Heartfield entwickelten die Kompositionstechnik als Fotocollage im Dienst politischer Zeitkritik weiter. Mit R. Rauschenbergs „Combine Paintings“ erreichte in der Pop-Art die Collage einen neuen Höhepunkt. Wenn das Einbeziehen dreidimensionaler beliebiger Gebilde überwiegt, spricht man von Montagebildern, Materialcollagen oder Assemblagen.
Illustration eines menschlichen Gehirns in Aktion
Wissenschaft

Wie unser Gehirn aus Fehlern lernt

Wenn sich Regeln plötzlich ändern, reagiert unser Gehirn darauf und baut im Kortex die neuronalen Netzwerke um, die für Lern- und Entscheidungsprozesse zuständig sind. Diese Reorganisation läuft schicht- und schrittweise ab: von unten nach oben und von chaotisch zu rhythmisch, wie Neurowissenschaftler nun anhand von Mäusen...

Optimismus, Kinder, Jugendliche
Wissenschaft

Kleine Optimisten

Kinder sehen die Zukunft meist positiv – und das ist gut für ihre Entwicklung. von CHRISTIAN WOLF Kann ein verlorener Finger wieder nachwachsen? Das geht auf jeden Fall – wenn man Kindern Glauben schenkt. Die meisten sehen das Leben generell positiv, auch wenn dieser Optimismus nicht immer der Realität entspricht. Das offenbaren...

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