Lexikon
Fischbandwurm
Grubenkopf; Breiter Bandwurm; Diphyllobothrium latumlebt im Darm von Fisch fressenden Säugern und vom Menschen, besonders in Südostasien. Die Eier gelangen ins Wasser, wo die Larven ausschlüpfen und von einem Krebs (z. B. Cyclops), dem 1. Zwischenwirt, gefressen werden. Der Krebs wird von einem Fisch, dem 2. Zwischenwirt, gefressen. Die Larve gelangt mit dem roh verspeisten Fisch in den Säugermagen bzw. (Fischsalat) in den Magen des Menschen (Hauptwirt). Der Fischbandwurm kann 10–15 m lang werden. Die Exkrete des Fischbandwurms lösen den Farbstoff aus den roten Blutkörperchen und können eine perniziöse Bandwurmanämie verursachen.
Wissenschaft
Verräterische Proben
Am Max Rubner-Institut suchen Forschende in Lebensmitteln und Bioproben nach unterschiedlichen Zuckern. Das sogenannte Zuckerprofiling könnte Ernährungsstudien zukünftig verlässlicher machen. von CAROLIN SAGE Viele Ernährungsstudien basieren auf Ernährungsprotokollen, in denen die Teilnehmenden über Tage oder Wochen notieren, was...
Wissenschaft
Komplexe Tätowierungen auf Mumien in Peru entdeckt
Tattoos sind ein uralter und bis heute beliebter Körperschmuck. In der präkolumbischen Chancay-Kultur in Südamerika hatten sie offenbar eine größere Bedeutung als bislang gedacht. Denn auf der Haut von rund 1 200 Jahre alten Mumien aus Peru haben Forschende feingliedrige Tätowierungen aus komplexen Mustern entdeckt. Die Tinte war...