Lexikon
Fischbandwurm
Grubenkopf; Breiter Bandwurm; Diphyllobothrium latumlebt im Darm von Fisch fressenden Säugern und vom Menschen, besonders in Südostasien. Die Eier gelangen ins Wasser, wo die Larven ausschlüpfen und von einem Krebs (z. B. Cyclops), dem 1. Zwischenwirt, gefressen werden. Der Krebs wird von einem Fisch, dem 2. Zwischenwirt, gefressen. Die Larve gelangt mit dem roh verspeisten Fisch in den Säugermagen bzw. (Fischsalat) in den Magen des Menschen (Hauptwirt). Der Fischbandwurm kann 10–15 m lang werden. Die Exkrete des Fischbandwurms lösen den Farbstoff aus den roten Blutkörperchen und können eine perniziöse Bandwurmanämie verursachen.
Wissenschaft
Die Blumen der Arktis
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Wissenschaft
CRISPR/Cas im Praxistest
Seit der Entdeckung der Genschere vor zehn Jahren werden auf das gentechnische Werkzeug große Hoffnungen im Kampf gegen Erbkrankheiten, Stoffwechselstörungen und Aids gesetzt. Zeit für eine erste Bilanz. von RAINER KURLEMANN Die US-Amerikanerin Victoria Gray ist vermutlich die erste Frau, die mithilfe einer gezielten...