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LEXIKON

Forstschädlinge

Lebewesen, die Schäden an den Waldbäumen erzeugen. Zu den wirtschaftlich bedeutendsten Forstschädlingen zählt das Wild (vor allem Rotwild, Kaninchen). Ständige Bedrohungen von Kulturen gehen von Rüsselkäfern und Mäusen aus. Unter bestimmten Bedingungen kommt es zu Massenvermehrungen, z. B. von Pilzkrankheiten, von nadelfressenden Insekten (z. B. Nonne, Kieferneule, Blattwespen, gefördert durch warme, trockene Jahre) oder von Borkenkäfern (nach Sturm, Waldbrand). Vorbeugende Maßnahmen: Gründung von Mischbeständen, das rechtzeitige Entfernen befallener Pflanzen, Förderung von natürlichen Feinden (Vogelschutz, Ameisenhege).
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