Lexikon
Galvanotẹchnik
[nach L. Galvani]
technische Verfahren, bei denen durch die elektrolytische Wirkung des elektrischen Stroms aus Metallsalzlösungen metallische Schichten auf elektrisch leitenden Flächen niedergeschlagen werden. Die zu behandelnden Teile werden als Kathode in eine Metallsalzlösung (galvanisches Bad) gehängt; die Anode besteht aus dem niederzuschlagenden Metall. Schickt man einen elektrischen Strom durch das Bad, so wandert das Metall zur Kathode und bildet dort eine gleichmäßige Schicht. Die Schichtdicke richtet sich nach der Stromstärke und der Zeitdauer der Behandlung. Galvanoplastik, Galvanostegie.
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