Lexikon
Galvanoplạstik
[nach L. Galvani]
ein Verfahren, bei dem dicke Metallschichten elektrolytisch auf einer Negativ-Form niedergeschlagen und anschließend als selbständiger Gegenstand abgelöst werden. Das Negativ aus Holz, Gips, Wachs oder Kunststoff wird zuvor durch Bestäuben mit Graphit an der Oberfläche elektrisch leitend gemacht. Die Galvanoplastik wird bei der Herstellung von Schallplatten-Pressformen angewendet, deren Ausgangspunkt eine Wachsplatte („Vater“) ist, außerdem auch bei Münzen, Druckstöcken u. a. Galvanotechnik.
Wissenschaft
Neues Medikament gegen Hitzewallungen
In den Wechseljahren leiden die meisten Frauen unter häufigen Hitzewallungen. Jetzt könnte ihnen ein neues nicht-hormonelles Medikament helfen. Durch das Präparat Elinzanetant treten die Hitzewallungen deutlich seltener auf und verlaufen schwächer, wie eine klinische Studie belegt. Auch Schlafstörungen werden mit dem Wirkstoff...
Wissenschaft
Der Ursprung der schweren Elemente
Bei der Entstehung von Uran und Thorium sind neutronenreiche Atomkerne zentral. Eine neue Methode gibt Aufschluss über diesen Prozess – und fand schon ein neues Uran-Isotop. von DIRK EIDEMÜLLER Schon seit Jahrtausenden grübeln Menschen über die Natur und den Ursprung der Materie. Diese alte philosophische Frage hat sich im Lauf...