Lexikon
Galvanoplạstik
[nach L. Galvani]
ein Verfahren, bei dem dicke Metallschichten elektrolytisch auf einer Negativ-Form niedergeschlagen und anschließend als selbständiger Gegenstand abgelöst werden. Das Negativ aus Holz, Gips, Wachs oder Kunststoff wird zuvor durch Bestäuben mit Graphit an der Oberfläche elektrisch leitend gemacht. Die Galvanoplastik wird bei der Herstellung von Schallplatten-Pressformen angewendet, deren Ausgangspunkt eine Wachsplatte („Vater“) ist, außerdem auch bei Münzen, Druckstöcken u. a. Galvanotechnik.
Wissenschaft
In Ruhe alt werden
Manche Arten werden Hunderte Jahre alt. Andere überdauern nicht mal einen Tag. Warum ist das so? Und welche Faktoren bestimmen die Lebenserwartung? Von Rolf Heßbrügge Während das Leben der Eintagsfliege bereits wenige Tage nach ihrem Schlüpfen wieder endet, werden Grönlandhaie in den Tiefen des nördlichen Polarmeers um die 400...
Wissenschaft
Jagd auf gefährliche Drohnen
Immer wieder dringen Drohnen in sicherheitsrelevante Bereiche ein. Ingenieure arbeiten zusammen mit Polizei und Unternehmen an wirksamen Schutztechniken. von MICHAEL VOGEL An die Vorweihnachtszeit 2018 erinnern sich viele Beschäftigte am Londoner Flughafen Gatwick mit Kopfschütteln. 33 Stunden lang war der Flugbetrieb fast...