Lexikon
drucken: Druckverfahren
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Geschichte
Der Druck von Bildern und Schriften mit eingefärbten Stempeln und Platten war in Europa schon im frühen Mittelalter bekannt. In China wurden bereits im 11. Jahrhundert bewegliche Lettern verwendet; die Herstellung von Metalltypen im Gussverfahren und ihre Zusammensetzung zu einer Druckform begann jedoch erst um die Mitte des 15. Jahrhunderts in Europa mit J. Gutenberg. Im Lauf des 18. Jahrhunderts wurde in England die Stereotypie zu einem brauchbaren Arbeitsverfahren entwickelt. 1811 baute F. Koenig die Schnellpresse. 1837 wurde die Galvanoplastik erfunden und für den Druck angewendet. Ende des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Setzmaschinen gebaut (Linotype 1884 von O. Mergenthaler und Monotype 1897 von T. Lanston). E. Uher erfand 1930 eine Lichtsetzmaschine; in der Praxis setzte sich der Lichtsatz aber erst nach dem 2. Weltkrieg durch. Für den Druck von Zeitungen, die zugleich an mehreren Orten erscheinen, hat der Fernsatz große Bedeutung. Die Vorteile der elektronischen Datenverarbeitung wurden beim lochbandgesteuerten Maschinensatz und heute beim Computersatz und beim Desktoppublishing (DTP) nutzbar gemacht. Bilder werden in der Reproduktionsfotografie mit Kameras oder Scannern für das Drucken bearbeitet. Druckverfahren.
Lichtsatz
Lichtsatzsystem
Lichtsatzsystem »Digiset 400 T 20« der Firma Hell
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Wissenschaft
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Wissenschaft
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