Lexikon
Hausstauballergie
[
Milbenallergiedie
]durch Bestandteile des normalen Hausstaubs hervorgerufene allergische Reaktion mit Beschwerden wie Augentränen, Niesen, Fließschnupfen und Atemnot, unter Umständen auch Asthma. Als Allergen wirken vor allem der Kot der Hausstaubmilbe (Dermatophagoides pteronyssinus), aber auch menschliche und tierische Hautschuppen, Schimmelpilzsporen, Pollen und Bakterien. Regelmäßiges Putzen und Staubsaugen bekämpfen die Hausstauballergie nicht ausreichend. Es wird empfohlen, Betten und Matratzen, die bevorzugten Aufenthaltsorte der Hausstaubmilbe, z. B. durch milbenundurchlässige Bezüge und regelmäßige chemische Reinigung allergenfrei zu halten. Die Behandlung erfolgt wie bei jeder anderen Allergie.
Wissenschaft
Innen und außen bitter: Geschmacks-Rezeptor hat zwei Bindestellen
Bitteren Geschmack nehmen wir mit Hilfe einer Gruppe verschiedener Rezeptoren wahr. Nun haben Forschende die detaillierte Struktur eines dieser Geschmacksrezeptoren aufgeklärt. Demnach hat der Rezeptor namens TAS2R14 neben der bereits bekannten Bindungsstelle auf der Außenseite von Zellen eine weitere Bindungsstelle, die auf...
Wissenschaft
The winner takes it all
Völlig überraschend gewann 2001 der Kroate Goran Ivanisevic das bedeutendste Tennisturnier der Welt: die Wimbledon Championships in London. Eigentlich galt Ivanisevic damals als abgeschrieben. Zwar hatte er in den Jahren 1992, 1994 und 1998 dreimal das Wimbledon-Finale erreicht, konnte danach aber kaum noch nennenswerte Erfolge...
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