Lexikon

Hayworth

[
ˈhɛiwɔ:θ
]
Rita, eigentlich Margarita Carmen Cansino, US-amerikanische Filmschauspielerin, * 17. 10. 1918 New York,  14. 5. 1987 New York; seit 1935 beim Film; entwickelte sich mit der Rolle der Femme fatale in den 1940er Jahren zum Hollywoodstar; Filme: „Cover Girl“ 1944; „Gilda“ 1946; „Die Lady von Shanghai“ 1948 u. a.
  • Deutscher Titel: Gilda
  • Original-Titel: GILDA
  • Land: USA
  • Jahr: 1945
  • Regie: Charles Vidor
  • Drehbuch: Marion Parsonnet, nach einer Erzählung von E.A. Ellington
  • Kamera: Rudolph Maté
  • Schauspieler: Rita Hayworth, Glenn Ford, George Macready
Charles Vidor verfilmt im Stil der »Schwarzen Serie« einen Kriminalroman von E. A. Ellington: Das Schicksal verschlägt einen jungen Glücksritter nach Südamerika. Der passionierte Spieler findet in einem dubiosen Kasino ein Betätigungsfeld. Der Kasinobesitzer wird auf ihn aufmerksam und nimmt ihn in seine Dienste auch für seine heimlichen Schmuggelgeschäfte. Der Abenteurer verliebt sich aber in die Frau seines Brötchengebers und gerät in Konflikt zwischen Gelderwerb und Leidenschaft. Die Schönheit kann den Spieler schließlich für sich gewinnen und entkommt mit seiner Hilfe dem Ehegatten.
Die eher dürftige Geschichte des Kriminalfilms, die in unzähligen Variationen immer wieder in die Kinos kommt, setzt Charles Vidor eindrucksvoll um.
Die »Schwarze Serie«, die zu Beginn der 40er Jahre kreiert wurde, bleibt auch nach Kriegsende eine bestimmende Strömung im US-amerikanischen Film. Für Vidor bringt »Gilda« den größten Publikumserfolg seiner Karriere, für Rita Hayworth große Anerkennung für darstellerische Fähigkeiten, die dem Sexsymbol eigentlich nicht zugetraut wurden.
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