Lexikon
Heterodụplex
[
das; griechisch + lateinisch
]doppelsträngiges Nucleinsäuremolekül, das sich aus zwei nicht völlig komplementären Einzelsträngen unterschiedlicher Herkunft zusammensetzt; gepaart sein können zwei DNA-Stränge oder ein DNA- mit einem RNA-Strang. Heteroduplices können durch Mutation oder Rekombination entstehen, aber auch im Reagenzglas (in vitro) erzeugt werden. An Stellen, an denen die Basensequenzen der Hybridmoleküle nicht zusammenpassen, bilden sich Schlaufen (ungepaarte Strangabschnitte). Diese können elektronenmikroskopisch vermessen und zur Erstellung physikalischer Genkarten herangezogen werden.
Wissenschaft
Mit Übelkeit unterwegs
Warum vielen Menschen auf Reisen schlecht wird, und wie man dagegen antrainieren kann, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Der Blick aus dem Fenster kann noch so spektakulär sein – wenn es einem bei der Fahrt mit Pkw, Bus oder Schiff speiübel wird, ist es mit der Begeisterung schnell vorbei. Die Ursache einer solchen Reisekrankheit...
Wissenschaft
Schwamm drüber
Mikroorganismen waren lange Zeit nicht sehr beliebt bei uns Menschen – und das teilweise zurecht. Denn jahrtausendelang haben sie uns nichtmal gefragt, ob wir durch die von ihnen ausgelösten Infektionskrankheiten sterben möchten. Teilweise verteufeln wir sie aber zu Unrecht, weil wir ohne sie schnell auch einmal verhungert wären...
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Bewaffnet die Stirn bieten
Bildschirmzeit
Drohnen für Profis
Freund und Feind
Wie aus dem Nichts
Große Lithiumreserven auch in Norddeutschland