Lexikon
Rekombinatiọn
Genetik
die Neukombination von Erbanlagen (Genen). Zu R. kommt es natürlicherweise bei der Reifeteilung (Meiose), die bei der Bildung der Keimzellen stattfindet. Hierbei werden ursprünglich mütterliche und väterliche Chromosomen in neuer Kombination auf die Tochterzellen verteilt. Zusätzlich werden Chromosomenabschnitte oder einzelne Gene durch den Vorgang des Crossing-over zwischen homologen Chromosomen ausgetauscht. Organismen mit neu kombiniertem Erbgut werden Rekombinanten genannt. Die Rekombination gekoppelter Gene kann zur Erstellung von Genkarten genutzt werden. R. an isolierter DNA im Reagenzglas ist ein wichtiges Verfahren der Gentechnik.
Wissenschaft
Gesunde Mäuse mit zwei Vätern erzeugt?
Mittels Stammzellen und Gentechnik können Mäuse ohne Mutter, dafür mit zwei biologischen Vätern erzeugt werden. Nun haben Forscher die Methodik so verbessert, dass solche Mäuse länger überleben und teils sogar das Erwachsenalter erreichen. Dafür veränderten die Wissenschaftler 20 Gene mit epigenetischen DNA-Modifikationen, um...
Wissenschaft
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Menschen können den Rhythmus einer Musik wahrnehmen und sich dazu im Takt bewegen. Doch diese Fähigkeit ist nicht auf Menschen und andere Tierarten mit Sprachtalent beschränkt, wie Forschende nun überraschend herausgefunden haben. Demnach können auch Makaken zu einem Beat klatschen, sofern sie vorher entsprechend rhythmisch...
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