Lexikon
Rekombinatiọn
Genetik
die Neukombination von Erbanlagen (Genen). Zu R. kommt es natürlicherweise bei der Reifeteilung (Meiose), die bei der Bildung der Keimzellen stattfindet. Hierbei werden ursprünglich mütterliche und väterliche Chromosomen in neuer Kombination auf die Tochterzellen verteilt. Zusätzlich werden Chromosomenabschnitte oder einzelne Gene durch den Vorgang des Crossing-over zwischen homologen Chromosomen ausgetauscht. Organismen mit neu kombiniertem Erbgut werden Rekombinanten genannt. Die Rekombination gekoppelter Gene kann zur Erstellung von Genkarten genutzt werden. R. an isolierter DNA im Reagenzglas ist ein wichtiges Verfahren der Gentechnik.
Wissenschaft
Das Harte unterliegt
In seiner „Legende von der Entstehung des Buches Taoteking auf dem Weg des Laotse in die Emigration“ lässt Bertolt Brecht den Weisen auf einen Zollbeamten treffen, der fragt, worüber sich der Gelehrte Gedanken gemacht und was er dabei herausgefunden hat. Der Knabe, der Laotse begleitet, antwortet mit dem berühmten Satz, „Dass das...
Wissenschaft
Stacheliger Urahn der Weichtiere
Den Vorfahren von Auster, Weinbergschnecke und Co. auf der Spur: Forschende haben einen urtümlichen Vertreter der Weichtiere entdeckt, der Licht auf die Evolutionsgeschichte dieses heute artenreichen Tierstamms wirft. Die über eine halbe Milliarde Jahre alten Fossilien von Shishania aculeata legen nahe, dass die Mollusken aus...