Lexikon

Rekombinatin

Genetik
die Neukombination von Erbanlagen (Genen). Zu R. kommt es natürlicherweise bei der Reifeteilung (Meiose), die bei der Bildung der Keimzellen stattfindet. Hierbei werden ursprünglich mütterliche und väterliche Chromosomen in neuer Kombination auf die Tochterzellen verteilt. Zusätzlich werden Chromosomenabschnitte oder einzelne Gene durch den Vorgang des Crossing-over zwischen homologen Chromosomen ausgetauscht. Organismen mit neu kombiniertem Erbgut werden Rekombinanten genannt. Die Rekombination gekoppelter Gene kann zur Erstellung von Genkarten genutzt werden. R. an isolierter DNA im Reagenzglas ist ein wichtiges Verfahren der Gentechnik.
Samuel Heiniger, Wendelin Stark
Wissenschaft

Sichere Depots für Wasserstoff

Wasserstoff, der etwa mit Solarstrom produziert wurde, über längere Zeit aufzubewahren, ist eine Herausforderung. Möglichkeiten dazu bieten Hohlräume in unterirdischen Salzstöcken – oder Eisenerz. von CHRISTIAN BERNHART(Eisenspeicher) und RALF BUTSCHER Am 9. Mai 2025 war es soweit: Auf einem Gelände bei Etzel, einem Teilort der...

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Wissenschaft

Algen als Stickstofflieferanten

In verschiedenen Meeresalgen haben Forschende neuartige Symbiosen mit stickstofffixierenden Bakterien entdeckt. Eine dieser Symbiosen geht sogar so weit, dass sich Bakterium und Alge zu einem einzigen Organismus entwickelt haben. von ELENA BERNARD Kieselalgen produzieren nicht nur jede Menge Sauerstoff. Sie tragen auch dazu bei,...

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