Lexikon
Gẹnkarten
genetische Kartendie Darstellung der (oft relativen) Abstände von nicht allelen Genen in einer Kopplungsgruppe (Gen) bzw. auf einem Chromosom oder die Lagebezeichnung verschiedener Arten von Mutationen innerhalb eines Gens. Genkarten sind entsprechend der molekularen Struktur der DNA linear und verzweigt. Methodisch kann beim Aufstellen der Genkarten verschieden verfahren werden. Die klassische Form der Genkarten basiert auf der Bestimmung der Häufigkeit der meiotischen Rekombination (Crossing-over, Meiose). Dabei werden die Abstände in Morgan-Einheiten ausgedrückt. Daneben gibt es heute eine Reihe weiterer Verfahren. Besonders informativ sind die cytologischen Genkarten, die eine genaue Standortbestimmung der Gene im Chromosom erlauben. Detaillierte cytologische Genkarten gibt es für die Riesenchromosomen der Mücken und Fliegen (Zweiflügler). Mit Hilfe der Zellfusion gelang auch schon eine ausführliche Darstellung von cytologischen Genkarten für menschliche Chromosomen.
Wissenschaft
Verräterische Proben
Am Max Rubner-Institut suchen Forschende in Lebensmitteln und Bioproben nach unterschiedlichen Zuckern. Das sogenannte Zuckerprofiling könnte Ernährungsstudien zukünftig verlässlicher machen. von CAROLIN SAGE Viele Ernährungsstudien basieren auf Ernährungsprotokollen, in denen die Teilnehmenden über Tage oder Wochen notieren, was...
Wissenschaft
Konserviert und archiviert
In der Umweltprobenbank des Bundes lagern Hunderttausende Ampullen, gefüllt mit Blut und Urin. Damit können Experten untersuchen, welche Schadstoffe in den menschlichen Körper gelangen. von FLORIAN STURM (Text) und ESTHER HORVATH (Fotos) An einem Waldrand, rund 15 Autominuten von Münster entfernt, steht Dominik Lermen vor einer...
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