Lexikon

Polymerạse-Kettenreaktion

Gentechnik
Gentechnik
Polymerase-Kettenreaktion
Abkürzung PCR (englisch polymerase chain reaction), von K. B. Mullis u. a. entwickeltes molekularbiologisches Verfahren, mit dem sich kleinste Mengen genetischen Materials (DNA, Nucleinsäuren) im Reagenzglas in kürzester Zeit millionenfach vermehren lassen und dadurch einer Analyse zugänglich werden. Der Einsatz der PCR hat viele Bereiche in Wissenschaft und Medizin revolutioniert. Die Methode wird zur frühzeitigen Diagnose von Virusinfektionen, zur Kontrolle über den Therapieerfolg bei einer Viruserkrankung, zur Gewebetypisierung für Organtransplantationen, in der Onkologie, zum Auffinden von Gendefekten, etwa in der Pränataldiagnostik, in der Rechtsmedizin zur Spurenanalyse (genetischer Fingerabdruck), zur Erstellung von Genkarten in der Populationsgenetik und Evolutionsbiologie sowie in der Paläontologie eingesetzt.
Stickstoffdioxid, Feinstaub, Luft, Lunge
Wissenschaft

Kleine Teilchen mit großer Wirkung

Mit dem Atem gelangt nicht nur lebenswichtiger Sauerstoff in den Körper: Stickstoffdioxid und Feinstaub gefährden Lunge, Herz und Gehirn. von CLAUDIA EBERHARD-METZGER Täglich atmet ein Erwachsener mindestens 10.000 Liter Luft ein und wieder aus, nimmt dabei Sauerstoff auf und gibt Kohlendioxid ab. Nichts im Körper funktioniert...

Foto von blauen Kupferiodid-Kristallen
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Halbleiter für helle und nachhaltige blaue LEDs entwickelt

Ein Großteil unserer Beleuchtung besteht heute aus Leuchtdioden. Für blaue LEDs standen bislang aber nur giftige oder instabile Halbleiter-Materialien zur Verfügung. Nun haben Forschende erstmals eine umweltfreundliche, robuste und effiziente Alternative entwickelt. Das dabei verwendete Material ist ein sehr stabiler Kupfer-Iodid...

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