Lexikon
Polymerạse-Kettenreaktion
Gentechnik
Gentechnik
Polymerase-Kettenreaktion
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Abkürzung PCR (englisch polymerase chain reaction), von K. B. Mullis u. a. entwickeltes molekularbiologisches Verfahren, mit dem sich kleinste Mengen genetischen Materials (DNA, Nucleinsäuren) im Reagenzglas in kürzester Zeit millionenfach vermehren lassen und dadurch einer Analyse zugänglich werden. Der Einsatz der PCR hat viele Bereiche in Wissenschaft und Medizin revolutioniert. Die Methode wird zur frühzeitigen Diagnose von Virusinfektionen, zur Kontrolle über den Therapieerfolg bei einer Viruserkrankung, zur Gewebetypisierung für Organtransplantationen, in der Onkologie, zum Auffinden von Gendefekten, etwa in der Pränataldiagnostik, in der Rechtsmedizin zur Spurenanalyse (genetischer Fingerabdruck), zur Erstellung von Genkarten in der Populationsgenetik und Evolutionsbiologie sowie in der Paläontologie eingesetzt.
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Thermoelektrische Materialien können Temperaturunterschiede in elektrischen Strom verwandeln. Lange wurde das bloß belächelt, doch nun drängen die Ergebnisse der Forschung in die Anwendung. von RAINER KURLEMANN Johannes de Boor fordert die Besucher in seinem Labor gern zu einem Experiment auf. „Halten Sie das bitte fest und...
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