Lexikon
Polymerạse-Kettenreaktion
Gentechnik
Gentechnik
Polymerase-Kettenreaktion
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Abkürzung PCR (englisch polymerase chain reaction), von K. B. Mullis u. a. entwickeltes molekularbiologisches Verfahren, mit dem sich kleinste Mengen genetischen Materials (DNA, Nucleinsäuren) im Reagenzglas in kürzester Zeit millionenfach vermehren lassen und dadurch einer Analyse zugänglich werden. Der Einsatz der PCR hat viele Bereiche in Wissenschaft und Medizin revolutioniert. Die Methode wird zur frühzeitigen Diagnose von Virusinfektionen, zur Kontrolle über den Therapieerfolg bei einer Viruserkrankung, zur Gewebetypisierung für Organtransplantationen, in der Onkologie, zum Auffinden von Gendefekten, etwa in der Pränataldiagnostik, in der Rechtsmedizin zur Spurenanalyse (genetischer Fingerabdruck), zur Erstellung von Genkarten in der Populationsgenetik und Evolutionsbiologie sowie in der Paläontologie eingesetzt.
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Wissenschaft
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Im Meer sind die Kleinsten die Größten. Die Grundlage allen Lebens im Meer ist das Plankton. Und der König der Meerestiere ist nicht der Weiße Hai. Von TIM SCHRÖDER Wer an Land als Tier dominiert, ist meist größer, schneller oder stärker. Im Meer ist das anders. Der wahre Herrscher der Ozeane ist das Phytoplankton – […]
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