Lexikon
genẹtischer Fingerabdruck
ein mit standardisierten Testmethoden gewonnenes DNA-Profil einer Person, das zur genetischen Identifizierung von Individuen dient. Die Methode lässt Aussagen über die Wahrscheinlichkeit von Verwandschaftsbeziehungen, Vaterschaft und Täterschaft zu. Anwendung findet das Verfahren vor allem in der Gerichtsmedizin. In Deutschland gilt der genetische Fingerabdruck seit 1990 als ergänzendes Beweismittel. Beim Einsatz der Polymerase-Kettenreaktion genügen als Ausgangsmaterial geringste Mengen DNA aus Blut, Sperma, Speichel, Geweberesten, Haaren oder Knochen.
Wissenschaft
Dem Wasserweg der Pyramidenbauer auf der Spur
Heute ist kein Wasser mehr in Sicht – doch erbaut wurden viele der altägyptischen Pyramiden noch in Flussnähe, verdeutlicht eine Studie. Forschende haben Teile eines heute verschwundenen Nilarms identifiziert, an dessen Westufer offenbar 31 der ägyptischen Pyramiden errichtet wurden. Der etwa 64 Kilometer lange Wasserweg hat...
Wissenschaft
Klima-Kipppunkte sind kaum vorhersagbar
Das Konzept der Klima-Kipppunkte besagt, dass das Überschreiten bestimmter kritischer Schwellen im Klimasystem eine Kaskade unumkehrbarer Veränderungen auslöst. Wann allerdings solche Kipppunkte erreicht sind, lässt sich noch schwieriger vorhersagen als bisher angenommen. Das zeigt eine aktuelle Studie am Beispiel der...