Lexikon
genẹtischer Fingerabdruck
ein mit standardisierten Testmethoden gewonnenes DNA-Profil einer Person, das zur genetischen Identifizierung von Individuen dient. Die Methode lässt Aussagen über die Wahrscheinlichkeit von Verwandschaftsbeziehungen, Vaterschaft und Täterschaft zu. Anwendung findet das Verfahren vor allem in der Gerichtsmedizin. In Deutschland gilt der genetische Fingerabdruck seit 1990 als ergänzendes Beweismittel. Beim Einsatz der Polymerase-Kettenreaktion genügen als Ausgangsmaterial geringste Mengen DNA aus Blut, Sperma, Speichel, Geweberesten, Haaren oder Knochen.
Wissenschaft
KI: Dialekte wecken versteckte Vorurteile
Allein die Art, wie eine Person spricht, kann uns zu Annahmen über ihre Intelligenz verleiten. Einen ähnlichen Effekt gibt es offenbar auch bei großen KI-Sprachmodellen: Diese stufen Menschen mit afroamerikanischem Dialekt signifikant negativer ein als Personen, die das übliche amerikanische Englisch sprechen. Wie eine Studie...
Wissenschaft
Wie die Digitalisierung unsere Erinnerung beeinflusst
Tag für Tag dokumentieren wir digital unser Leben: Wir schreiben E-Mails und Chatnachrichten, halten Eindrücke auf Fotos und Videos fest, teilen unsere Gedanken in sozialen Medien und erfassen teilweise sogar unsere Gesundheitsdaten. Wenn wir wissen wollen, was wir heute vor einem Jahr gemacht haben, genügt ein Blick aufs...
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