Lexikon
Heuschnupfen
Heufieber; Heuasthma; Sommerkatarrhdurch Eiweißbestandteile in Pflanzenpollen (Blütenstaub)
hervorgerufene allergische Überempfindlichkeitsreaktion vom sog.
Soforttyp (Allergie). Betroffen sind die Schleimhäute der
oberen Atemwege und der Augenbindehaut, was sich in typischen Beschwerden
äußert: Juckreiz von Nase und Augen, Niesanfälle, Fließschnupfen,
tränende und gerötete Augen (Augenbindehautentzündung) und Kopfschmerzen.
Jeder dritte Betroffene neigt zu allergischem Asthma mit Atemnot, seltener kommen fieberhafte Allgemeinerkrankungen hinzu.
Nach einer Spezifizierung der allergenen Pollen (z. B. durch allergische Hauttestung) können eine Hyposensibilisierung in
den Wintermonaten und eine Vermeidung des Kontaktes mit den jeweiligen Pollen
die Beschwerden lindern. Akut werden abschwellende Nasen- und Augentropfen,
in schweren Fällen Antihistaminika und Cortisonpräparate verabreicht.
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