Lexikon

Hirtendichtung

Schäfer-; arkadische; bukolische Dichtung
eine „sentimentalische“ Dichtungsart, die ein unwirklich-friedvolles, naturnahes und ländlich-einfaches Leben schildert und preist; verbreitet in den Formen der Idylle und des Schäferspiels. Der bedeutendste Vertreter der Hirtendichtung in der griechischen Literatur war Theokrit, in der römischen Vergil. Die Hirtendichtung wurde von der italienischen Renaissance aufgenommen (F. Petrarca, G. Boccaccio); im 17. Jahrhundert erlebte sie eine Blütezeit in den Schäferspielen der Anakreontik.
Marspolkappe, Mars
Wissenschaft

Wenn die Marsluft vom Himmel fällt

Auf dem Roten Planeten schwankt die Ausdehnung der eisbedeckten Polkappen im Takt der Jahreszeiten. Die Wassereismassen sind ein Archiv für vergangene Klimazyklen. von THORSTEN DAMBECK Unter den acht Planeten im Sonnensystem gilt der Mars als besonders erdähnlich. Schon 1781 äußerte William Herschel die Vermutung, dass die im...

Fischer_02.jpg
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Romantische Welt

Der Dichter Novalis, dem die Menschheit die blaue Blume der Romantik als Symbol einer Sehnsucht nach neuen Erlebnishorizonten verdankt, hat gefordert, man müsse die Welt romantisieren. Novalis hat das dazu nötige Vorgehen in vier Schritte eingeteilt, die man sich wie folgt vorstellen kann: Man müsse erstens etwas Bekanntes auf...

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