Lexikon

Hirtendichtung

Schäfer-; arkadische; bukolische Dichtung
eine „sentimentalische“ Dichtungsart, die ein unwirklich-friedvolles, naturnahes und ländlich-einfaches Leben schildert und preist; verbreitet in den Formen der Idylle und des Schäferspiels. – Der bedeutendste Vertreter der Hirtendichtung in der griechischen Literatur war Theokrit, in der römischen Vergil. Die Hirtendichtung wurde von der italienischen Renaissance aufgenommen (F. Petrarca, G. Boccaccio); im 17. Jahrhundert erlebte sie eine Blütezeit in den Schäferspielen der Anakreontik.
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