Lexikon

Idỵlle

[
die; griechisch
]
das Idyll
in der Dichtung und der bildenden Kunst eine kleine, in sich geschlossene szenische Darstellung idealisierten Bauern- oder Hirtenlebens, besonders des einfachen, friedlichen Lebens in schöner Natur. – Die Geschichte der europäischen Idylle beginnt im 3. Jahrhundert v. Chr. mit Theokrit, dessen 30 bukolische Gedichte über die Nachahmung Vergils zum Muster des Genres wurden. Waren idyllische Motive besonders im 17. und 18. Jahrhundert in Literatur und bildender Kunst weit verbreitet, so wurden sie im 19. Jahrhundert kaum noch ungebrochen rezipiert.
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