Lexikon

Idlle

[
die; griechisch
]
das Idyll
in der Dichtung und der bildenden Kunst eine kleine, in sich geschlossene szenische Darstellung idealisierten Bauern- oder Hirtenlebens, besonders des einfachen, friedlichen Lebens in schöner Natur. Die Geschichte der europäischen Idylle beginnt im 3. Jahrhundert v. Chr. mit Theokrit, dessen 30 bukolische Gedichte über die Nachahmung Vergils zum Muster des Genres wurden. Waren idyllische Motive besonders im 17. und 18. Jahrhundert in Literatur und bildender Kunst weit verbreitet, so wurden sie im 19. Jahrhundert kaum noch ungebrochen rezipiert.
Ios Nordpol
Wissenschaft

Die aktivste Welt im Sonnensystem

Extremer Vulkanismus und Erosionsprozesse auf dem Jupitermond Io – die Raumsonde Juno überrascht mit neuen Erkenntnissen. von THOMAS BÜHRKE Am 9. März 1979 machte die Astronomin Linda Morabito vom kalifornischen Jet Propulsion Laboratory der NASA eine aufsehenerregende Entdeckung: Auf einer der Aufnahmen, welche die Raumsonde...

Sagnac-Interferometer
Wissenschaft

Erdrotation mit Quantenverschränkung gemessen

Mit Hilfe verschränkter Quantenteilchen haben Forschende den Einfluss der Erdrotation gemessen. Damit bauen sie eine Brücke zwischen der Quantenmechanik und Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie. Für ihr Experiment nutzten die Forschenden den sogenannten Sagnac-Effekt aus. Dieser führt dazu, dass die Rotation der Erde die...

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