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Intersexualitạ̈t

[
lateinisch
]
das Auftreten von männlichen und weiblichen Merkmalen an einem Individuum, das im Gegensatz zum Gynandromorphismus trotzdem in allen Zellen genetisch ein einheitliches Geschlecht aufweisen kann. Bei Schmetterlingen z. B. scheint die Geschlechtsbestimmung so umweltlabil zu sein, dass es zu einer mosaikartigen Ausbildung abgegrenzter weiblicher und männlicher Bezirke im Körper und an den Geschlechtsorganen kommen kann. Bei den Intersexen höherer Wirbeltiere ist die Abweichung von dem erblich angelegten Geschlecht durch Geschlechtshormone bedingt. Durch Hormongaben und zusätzliche operative Behandlung ist es möglich, auch beim Menschen Intersexe verschiedenster Ausprägungsgrade in das anlagegemäße Geschlecht zu verwandeln.
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