Wissensbibliothek
Wann beginnt die menschliche Kulturgeschichte?
Lange Zeit dachte man, dass erst im letzten Abschnitt der Altsteinzeit, die vom Crô-Magnon-Menschen geprägt war, der Mensch zum Kulturwesen wurde. Heute weiß man, dass in dieser Epoche bereits eine kulturelle Blüte erreicht worden war, denn schon der Neandertaler kannte Kunst.
Der nach seiner Fundstelle in einer Höhle in der französischen Dordogne benannte Crô-Magnon-Mensch ist seit etwa 40 000 v. Chr. in Europa nachweisbar. Anatomisch ist er vom heute lebenden Menschen nicht mehr zu unterscheiden. Er war weder stärker als der Neandertaler, noch hatte er ein größeres Gehirn. Seine Überlegenheit zeigte sich u. a. darin, dass er die natürlichen Ressourcen besser zu nutzen verstand, bessere Werkzeuge und Gebrauchsgegenstände herstellte und zweifelsfrei sprechen konnte. Er schuf die ersten ausgeprägten Kunstwerke der Menschheitsgeschichte und hinterließ Plastiken, Gravierungen und Höhlenmalereien u. a. in der Grotte von Altamira (Spanien), der Höhle von Lascaux oder der Chauvet-Höhle im Tal der Ardèche (beide Frankreich).
Ein Stoff zum Staunen
Viele Eigenschaften des Wassers sind nicht grundlegend verstanden. Dabei spielen sie für das Leben auf der Erde eine entscheidende Rolle. Wissenschaftler sind dabei, die Geheimnisse endlich zu lüften. von JAN BERNDORFF Der 13-jährige Erasto Mpemba war etwas spät dran an jenem Schultag im Jahr 1963. Im Fach Naturwissenschaften an...
Das weiße Gold
Milch war in den zurückliegenden rund 8000 Jahren ein wichtiger Treibstoff für die Entwicklung der Menschheit.
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