Lexikon
Kältemaschinen
Maschinen, die unter Arbeitsaufwand ein Temperaturgefälle erzeugen: Bei der Kompressionsmaschine saugt der Kolbenkompressor oder Turboverdichter ein Gas (Ammoniak, Freon, Kohlendioxid) als Kältemittel an, verdichtet es, wobei es sich erhitzt, und drückt es zur Verflüssigung in den Kondensator, der durch Wasser gekühlt wird. Das Kältemittel strömt dann zum Verdampfer, wo es sich entspannen kann; die hierzu benötigte Wärme wird der Umgebung entzogen. Dann folgt ein neuer Kreislauf. – Bei der Absorptionsmaschine wird konzentrierte Ammoniaklösung im „Kocher“ erwärmt und dadurch das Ammoniak dampfförmig ausgetrieben. Dieses strömt zuerst zum Verflüssiger und gelangt über eine Regulierung zum Verdampfer (wie bei der Kompressionsmaschine). Das entspannte Gas wird im Absorber von gekühlter schwacher Ammoniak- oder Lithiumbromidlösung aufgesaugt. Die gesättigte Lösung wird wieder dem Kocher zugeführt. – Kältemaschinen werden zur Luftverflüssigung, in Kühlanlagen und zur Gasverflüssigung (z. B. Sauerstoff, Wasserstoff, Acetylen) benutzt. Kühlschrank.
Wissenschaft
Süßes ohne Reue
Wer auf Zucker verzichten will, greift häufig zu Lightprodukten mit Süßstoffen. Aber sind das tatsächlich gesündere Alternativen? von CAROLIN SAGE Unsere Beziehung zu Zucker ist ambivalent. Süßspeisen sind nicht nur fester Bestandteil unserer Ernährung, sondern auch unserer Kultur. Was wäre der Advent ohne Lebkuchen und...
Wissenschaft
Pflanzen können bis sechs zählen
Je nachdem wie nass oder trocken es ist, passen Pflanzen ihren Wasserverbrauch an, indem sie über ihre Poren auf den Blättern mehr oder weniger Wasser verdunsten lassen. Bestimmte Umweltreize zeigen ihnen Wassermangel an, woraufhin die Pflanzen ihre Poren schließen. Dabei zählen und verrechnen sie aufeinanderfolgende Umweltreize...