Lexikon

Kapillaritạ̈t

[
lateinisch
]
Haarröhrchenwirkung
Kapillarität
Kapillarität
Kapillarität bei Wasser und Quecksilber
die durch Kohäsions- und Adhäsionskräfte zwischen Wand- und Flüssigkeitsmolekülen hervorgerufene Erscheinung, dass ein in eine Flüssigkeit getauchtes enges offenes Röhrchen (Kapillare, Kapillarröhrchen) einen tieferen (bei Quecksilber) oder höheren (bei Wasser) Flüssigkeitsspiegel zeigt als außerhalb. Auf der Kapillarität beruht z. B. die Saugwirkung von Löschpapier und Lampendochten, aber auch das Aufsteigen der Säfte in Pflanzen. In der Bodenmechanik ist sie u. a. für das Emporsteigen der Feuchtigkeit aus tieferen Schichten (Wasserhaushalt) in Erdkapillaren verantwortlich. Oberflächenspannung.
Foto eines kleinen Kindes mit einer Wunde am Knie
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Seit Jahrhunderten gilt Essig als Hausmittel für die Versorgung von Wunden. Die Säure schafft ungünstige Lebensbedingungen für Bakterien und kann dadurch Wundinfektionen bekämpfen. Eine Studie zeigt nun, wie sich diese Wirkung durch Nanopartikel verstärken lässt: Kombinierten die Forschenden schwache Essigsäure mit Nanopartikeln...

Affe, Mund, Zähne
Wissenschaft

Freundschaft unter Affen

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