Lexikon
Kassịten
Kaschschu; KossäerGrenzvolk des alten Babylonien in den Randgebirgen Irans, unbekannte Herkunft, den Elamitern und Guti verwandt. Vom 17. Jahrhundert v. Chr. an drangen die Kassiten in Babylonien ein und setzten sich unter eigenen Königen im Nordosten des Landes fest. Nach einem Raubzug der Hethiter (um 1531 v. Chr.) gewannen sie das zerstörte Babylon und brachten bis 1480 v. Chr. ganz Babylonien unter ihre Herrschaft. Im 12. Jahrhundert v. Chr. wurden die letzten Kassiten-Könige in Babylon von der einheimischen 2. Dynastie von Isin verdrängt.
Wissenschaft
Kleine Teilchen mit großer Wirkung
Mit dem Atem gelangt nicht nur lebenswichtiger Sauerstoff in den Körper: Stickstoffdioxid und Feinstaub gefährden Lunge, Herz und Gehirn. von CLAUDIA EBERHARD-METZGER Täglich atmet ein Erwachsener mindestens 10.000 Liter Luft ein und wieder aus, nimmt dabei Sauerstoff auf und gibt Kohlendioxid ab. Nichts im Körper funktioniert...
Wissenschaft
Der heilige Ring
Auf der Schwelle vom Neolithikum zur Bronzezeit befand sich im heutigen Sachsen-Anhalt ein wichtiges religiöses Zentrum – ein Ringheiligtum von beachtlichen Ausmaßen, erbaut von den Glockenbecherleuten, die ab 2400 v. Chr. hierher eingewandert waren. von DAVID NEUHÄUSER Vor rund 7.500 Jahren begannen Menschen in Mitteleuropa mit...