Lexikon
Kernkräfte
die Wechselwirkungskräfte zwischen den Nukleonen (Protonen und Neutronen). Aus der Untersuchung der Atomkerne, die durch die Kernkräfte zusammengehalten werden, und aus Streuexperimenten, insbesondere von Nukleonen an einzelnen Nukleonen, ergibt sich, dass die Kernkräfte nur etwa 2 bis 3·10–13 cm weit reichen, innerhalb dieser Abstände aber erheblich stärker als die elektrischen Kräfte sind. Sie sind abhängig von den Spinstellungen der Nukleonen (Tensorcharakter der Kernkräfte), aber unabhängig von der elektrischen Ladung, d. h., Proton-Proton-, Neutron-Proton- und Neutron-Neutron-Kräfte sind einander gleich, zumindest bis zu Abständen von etwa 0,8·10–13 cm herab. – Die Begründung der Kernkräfte aus einer Feldtheorie der Mesonen in gleicher Weise, wie elektrische und magnetische Kräfte aus der Theorie der elektromagnetischen Felder folgen, liefert ein quantitatives Verständnis einiger Eigenschaften der Kernkräfte; sie ist jedoch noch nicht vollständig befriedigend gelungen.
Wissenschaft
Wie das Gehirn sich aufs Zuhören fokussiert
Neurowissenschaftler haben herausgefunden, wie das Gehirn von Ratten die Wahrnehmung von Geräuschen steuert. Demnach verstärkt ihr Gehirn relevante Geräusche, wenn die Tiere beschäftigt sind. Dabei reagiert der auditorische Kortex nicht nur auf Geräusche, sondern passt seine Aktivität auch gezielt an die Anforderungen der Aufgabe...
Wissenschaft
Willkommen in Absurdistan
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