Lexikon

Antimatrie

Antimaterie: Nachweis
Antimaterie: Nachweis
Antimaterie: Blasenkammeraufnahme der Kollision eines Antiprotons (hellblaue Spur) mit einem Proton (ohne Spur). Die bei der Vernichtung freigesetzte Energie materialisiert in vier positive (rot) und vier negative Pionen (grün).
Atome, die aus Antiprotonen und Antineutronen im Kern und Positronen in der Hülle aufgebaut sind, bzw. Materie, die aus derartigen Atomen besteht. Antimaterie zeigt nach dem PCT-Theorem dasselbe physikalische Verhalten wie „normale“ Materie. In Gegenwart normaler Materie existiert Antimaterie nur kurzzeitig, da sie mit dieser zusammen infolge Paarvernichtung zerstrahlt. 1965 wurde der Kern des schweren Antiwasserstoffs nachgewiesen. 1995 gelang erstmals die Synthese von Antiwasserstoffatomen. Anziehende Kernkräfte zwischen Nukleon und Antinukleon können zu einem gebundenen System beider Teilchen führen. Antiteilchen.
Das Wort „Plankton“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „das Umherirrende, Umhergetriebene“.
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