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"Wer nichts weiß, muss alles glauben"

Physik ist „ungefähr so beliebt (…) wie ein eitriger Steißbeinzwilling. Man weiß: das gibt es, es ist sicher unangenehm und man möchte auf jeden Fall nichts damit zu tun haben.“

von Magdalena Butz, wissen.de

Für mich war die Physik durchaus eines meiner Lieblingsfächer in der Schule, aber dennoch eine trockene Wissenschaft, die zwar unseren Alltag bestimmt, aber so selbstverständlich und hintergründig ist, dass ich ohne sie auch leben könnte. Klar, Werke von renommierten Physikern wie Hawking oder Feynman sind auf ihre Weise faszinierend – aber Physikbücher zur reinen Unterhaltung? Niemals! Bis jetzt: „Ein sehr dicker Experimentalphysiker, ein dicker Kabarettist und ein alter Professor für Theoretische Physik“, wie die Science Busters sich selbst beschreiben, haben mich eines Besseren belehrt. Die Herren Gruber, Oberhummer und Puntigam erklären nämlich auf humorvollste und zum Teil sehr sarkastische Weise das Universum und alles, was dazu gehört: Glaube und Hoffnung, die Liebe, Schizophrenie, das Gehirn, Leben und Tod, Materie und Anti-Materie, Bakterien, Erdbeerjoghurt und Gestirne. Doch obwohl dabei stets ein hohes wissenschaftliches Niveau gehalten wird, konnte ich nicht umhin, bei jedem zweiten Satz zu schmunzeln und hin und wieder sogar lauthals loszulachen.

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