Lexikon
Kombinatiọnslehre
ein Zweig der Mathematik, der die möglichen Arten der Anordnung einer Anzahl von Dingen (Elementen) und deren Zusammenfassung zu Gruppen (Komplexionen) untersucht. Unterschieden werden: 1. Permutationen enthalten alle Elemente, und zwar jedes nur einmal; z. B. haben die 3 Elemente 1, 2, 3 die 6 Permutationen 123, 132, 213, 231, 312, 321. 4 Elemente haben 24 = 4!, n Elemente haben n! Permutationen (Fakultät). – 2. Variationen enthalten nur einen Teil (m) der n Elemente. Die Zahl m bezeichnet die Klasse der Variationen; z. B. haben 3 Elemente 3 Variationen 1. Klasse (Unionen, nämlich 1, 2, 3) und 6 Variationen 2. Klasse (Amben, Binionen, nämlich 12, 21, 13, 31, 23, 32). Die Zahl der Variationen m-ter Klasse von n Elementen ist:
V nm = n (n–1) (n–2)...(n – [ m–1]).
– 3. Kombinationen (m-ter Klasse) sind Variationen m-ter Klasse, bei denen auf ein Element niemals ein anderes mit niedrigerer Nummer folgt. Bei 3 Elementen gibt es 3 Kombinationen 1. Klasse (1, 2, 3,) und 3 Kombinationen 2. Klasse (12, 13, 23). – Außerdem gibt es Komplexionen mit Wiederholung; bei diesen werden einzelne Elemente mehrfach verwendet. Ein wichtiges Anwendungsgebiet der Kombinationslehre ist die Wahrscheinlichkeitsrechnung.
Wissenschaft
Ein Leben, das niemals endet?
Einige Lebewesen haben clevere Mechanismen entwickelt, damit sie sehr alt werden. Die Lebenszeit des Menschen ist dagegen beschränkt. Trotzdem versucht er, die Tricks der Natur für ein längeres Leben zu nutzen. Von Rainer Kurlemann Niemand weiß, wann oder warum sich Turritopsis dohrnii für einen Neustart ihres Lebens entscheidet...
Wissenschaft
Entscheidend ist, was hinten rauskommt
Es ist Sommer, unser Essen wird immer bunter, Obst und Gemüse übertreffen sich in ihrer Farbenpracht, und die Tafeln auf Grillfesten wirken wie barocke Gemälde. Wir lassen es uns schmecken, verdauen die Köstlichkeiten und scheiden aus, was übrig bleibt. Währenddessen passiert allerdings etwas Bemerkenswertes: denn egal wie...