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LEXIKON

Kopfhörer

in der Unterhaltungselektronik zwei Hörmuscheln mit kleinen Lautsprechern, die durch elastische, der Kopfform angepasste Bügel verbunden sind und Musik, Sprache oder Geräusche direkt in die Ohren abstrahlen. Geschlossene Kopfhörersysteme besitzen nahezu schalldichte Polster, die ein von Außengeräuschen ungestörtes Hören ermöglichen. Offene Kopfhörersysteme sind mit schalldurchlässigen Schaumstoffkissen ausgestattet, dämpfen Umgebungsgeräusche nur wenig, ermöglichen aber ermüdungsfreies Hören über längere Zeiträume. Die Kopfhörer von tragbaren CD- und Cassetten-Spielern sind oft sehr klein und werden direkt in der Ohrmuschel getragen (Ohrhörer). Das Hören von Musik, (Fernseh-)Filmen oder Hörspielen über Kopfhörer ermöglicht eine genaue akustische Ortung einzelner Instrumente oder Geräusche im (virtuellen) Raum. Allerdings leidet die realistische Wiedergabe tiefer Frequenzen darunter, dass der Mensch normalerweise tiefe Töne auch über den Körper (als Vibrationen) wahrnimmt. Z. B. in Callcentern oder in Sprachschulen wird eine Kombination von Kopfhörern und einem über einen Bügel vor dem Mund positionierten Mikrofon verwendet.
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