Lexikon
Kriebelmücken
Kribbelmücken; Simuliidae; Melusinidaein Gebieten mit rasch fließenden Wasserläufen häufige Mücken sehr geringer Größe (0,3–0,6 mm), deren Weibchen sehr stechfreudig sind; z. B. in den Donauniederungen die Kolumbatscher Mücke, Melusina columbaczensis, die im Viehbestand durch Stiche und Blutentzug Schäden verursacht. Die Larven der Kriebelmücken sind mit Hafthaken an Steinen im Wasser befestigt und nehmen die Nahrung mit einem Strudelapparat am Kopf auf.
Wissenschaft
Die Drohnen-Feuerwehr
Bei schwierigen Einsätzen wie der Bekämpfung eines Waldbrands sind Rettungskräfte oft selbst in Gefahr. Jetzt erhalten sie Unterstützung durch eigenständig agierende Drohnen und Künstliche Intelligenz. von MARTIN ANGLER Als die Drohne der Bieszczady-Bergretter in den Himmel über den Karpaten aufsteigt, sind bereits 24 Stunden...
Wissenschaft
Natur neu erfinden
In der synthetischen Biologie ebnen Forscher neue Stoffwechselwege für lebende Organismen. Damit ergänzen sie die natürliche Evolution um moderne Möglichkeiten für die Medizin und Industrie. von RAINER KURLEMANN Viele Dinge, die von der Natur evolutionär entwickelt wurden, sind herausragende Vorbilder für den Menschen. Tiere...