Lexikon
Kung-Fu
[
Chuan-Fachinesisch
]chinesische Selbstverteidigungssportart. Die Ursprünge gehen auf eine Legende zurück: im 3. Jahrtausend v. Chr. soll ein Kampf zwischen Kaiser Huangdi und einem gehörnten Dämon stattgefunden haben, den Huangdi gewann; daraus entwickelte sich eine Feier mit religiösem Hintergrund. Zunächst war Kung-Fu eine körperliche Disziplin für buddhistische Mönche des Shaolin-Tempels; seine Blüte in China erlebte es im 13./14. Jahrhundert. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist Kung-Fu in Europa bekannt als Selbstverteidigungstechnik; nach 1945 wurde es u. a. durch den Schauspieler B. Lee in US-amerikanischen und ostasiatischen Action-Filmen populär gemacht. Kung-Fu setzt sich zusammen aus 5 Tierstilen: Drachen-, Schlangen-, Tiger-, Leoparden- und Kranichstil; jeder Stil soll eine Wesensart des Menschen hervorheben. Die Kleidung des Kung-Fu-Sportlers besteht aus weißer Hose, schwarzen Textilslippern und weißer Jacke mit Kordelverschluss.
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