Lexikon

Kung-Fu

[
chinesisch
]
Chuan-Fa
chinesische Selbstverteidigungssportart. Die Ursprünge gehen auf eine Legende zurück: im 3. Jahrtausend v. Chr. soll ein Kampf zwischen Kaiser Huangdi und einem gehörnten Dämon stattgefunden haben, den Huangdi gewann; daraus entwickelte sich eine Feier mit religiösem Hintergrund. Zunächst war Kung-Fu eine körperliche Disziplin für buddhistische Mönche des Shaolin-Tempels; seine Blüte in China erlebte es im 13./14. Jahrhundert. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist Kung-Fu in Europa bekannt als Selbstverteidigungstechnik; nach 1945 wurde es u. a. durch den Schauspieler B. Lee in US-amerikanischen und ostasiatischen Action-Filmen populär gemacht. Kung-Fu setzt sich zusammen aus 5 Tierstilen: Drachen-, Schlangen-, Tiger-, Leoparden- und Kranichstil; jeder Stil soll eine Wesensart des Menschen hervorheben. Die Kleidung des Kung-Fu-Sportlers besteht aus weißer Hose, schwarzen Textilslippern und weißer Jacke mit Kordelverschluss.
Neurodivergenz, André Zimpel
Wissenschaft

Neurologische Vielfalt

Als soziales Konzept wird Neurodivergenz gesellschaftsfähig. Sind Autismus und ADHS Modediagnosen? Oder gibt es wirklich immer mehr Betroffene? von SIGRID MÄRZ Kaum etwas lässt einen besser erahnen, wie es im Kopf einer Person mit ADHS aussieht, als ein Abend mit Torsten Sträter. Auf der Bühne plaudert der Ruhrpott-Comedian in...

Phononen, Glasfaserband
Wissenschaft

Kalter Schall

Mit einer neuen Technik lassen sich Schallwellen in Glasfaserkabeln stark abkühlen – eine Zukunftsoption für die Quantentechnologie. von DIRK EIDEMÜLLER Es war eine riesige Überraschung, als mit den Forschungsarbeiten von Max Planck und Albert Einstein vor rund 120 Jahren klar wurde, dass Licht nicht nur einen Wellen-, sondern...

Weitere Lexikon Artikel

Mehr Artikel zu diesem Thema

Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch