Lexikon
Lautlehre
ein Teil der Sprachwissenschaft, der Bildung (Phonetik), Geschichte (historische Lautlehre), Funktion und Distribution (Phonologie) der Laute untersucht. Die historische Lautlehre erforscht Gesetzmäßigkeiten in den Lautentsprechungen genetisch verwandter Wortformen, die sie als Lautwandel (eigentlich Lautersatz) beschreibt.
Die wissenschaftliche historische Lautlehre beruht auf der vergleichenden Forschungsmethode und der Entdeckung der indoeuropäischen Spracheinheit; ihre ersten bedeutenden Vertreter waren F. Bopp und der Däne R. K. Rask; die Lautlehre der deutschen Sprache begründete J. Grimm. Die Grundgedanken der modernen historischen Lautlehre wurden durch H. Hirt, W. Streitberg u. a. ausgebaut.
Wissenschaft
Das Ende der Hölle
Am Anfang war die Erde so heiß wie die Venus heute, kühlte jedoch schnell ab, weil die junge Sonne damals viel schwächer schien. Der atmosphärische Wasserdampf ging als Starkregen nieder und bildete die Ozeane. von THORSTEN DAMBECK Vor knapp 4,6 Milliarden Jahren entstand die Erde. Sie war ganz anders beschaffen als heute. Und...
Wissenschaft
Was Pilze erzählen
Nahrung und Rauschmittel: Pilze begleiten den Menschen seit jeher. Für Archäologen sind sie in mehrfacher Hinsicht eine Herausforderung. von BETTINA WURCHE Satanspilz und Flockenstieliger Hexen-Röhrling: Die märchenhaften Namen mancher Pilze zeigen, dass sie nicht nur eine große ökologische Bedeutung haben, sondern auch tief in...