Lexikon
Laut
die kleinste akustische Einheit der menschlichen Sprache. Der Laut wird durch den Luftstrom der Lunge, der die Stimmritzen des Kehlkopfs in Schwingungen versetzt, getragen; so gelangt er in den Mund-Nasen-Raum, wo er durch die verschiedenen Einstellungen, die wir unseren Sprechwerkzeugen (Lippen, Zunge, Vorder- und Hintergaumen, Gaumensegel, Unterkiefer) geben können, geformt wird (Lautbildung). Man unterscheidet die Laute nach der Stelle, an der sie, nach der Art, wie sie, und nach der Tonstärke, mit der sie artikuliert werden. Haben die Laute eine wortunterscheidende Funktion (z. B. p und b in deutsch „Pein“ gegenüber „Bein“), nennt man sie Phoneme. Die Mehrzahl der durch Buchstaben bezeichneten Laute einer Sprache sind Phoneme. Lautlehre.
Wissenschaft
Verheizt!
Heizen mit Holz statt mit Öl gilt als Beitrag zum Klimaschutz. Doch Wissenschaftler warnen: Die Abgase aus Holzöfen sorgen nicht nur für schmutzige Luft, sondern führen zu steigenden Treibhausgas-Emissionen. von GÜVEN PURTUL Das erste von Menschenhand entfachte Feuer war ein Meilenstein der Zivilisation. Über 30.000 Jahre später...
Wissenschaft
Elektronen im fraktalen Gefängnis
Erstmals wurde eine gebrochene Dimensionalität bei Elektronen entdeckt, die in einem atomaren Fraktal eingeschlossen sind. von DIRK EIDEMÜLLER Fraktale Gebilde sind mit ihrer vielfachen Selbstähnlichkeit nicht nur sehr ästhetisch, sondern auch unter mathematischen Gesichtspunkten ziemlich kurios. Dabei sind Fraktale...