Lexikon

Márai

[
ˈma:rɔi
]
Sándor, ungarischer Erzähler, Dramatiker und Essayist, * 11. 4. 1900 Kaschau, † 22. 2. 1989 San Diego (Selbstmord); ab 1919 in Berlin wo er als Journalist arbeitete; 1923–1928 als Korrespondent der „Frankfurter Zeitung“ in Paris; danach Rückkehr nach Ungarn; 1948 Emigration, lebte 1952–1956 und endgültig ab 1979 in den USA; in den 1930er Jahren der bekannteste Schriftsteller seines Landes; schrieb über 20 Romane, die besonders die brüchige Welt des untergehenden Bürgertums zum Thema haben; seine Werke wurden erst ab Mitte der 1990er Jahre durch Übersetzungen wiederentdeckt; Romane: „Die jungen Rebellen“ 1930, deutsch 2001; „Die Nacht vor der Scheidung“ 1935, deutsch 1951; „Das Vermächtnis der Eszter“ 1939, deutsch 2000; „Die Glut“ 1942, deutsch 1999; „Die Fremde“ 1943, deutsch 2005; „Die Möwe“ 1943, deutsch 2008.
(Digital_Composite)_India.
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