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Was war die Ostkolonisation?
Als Ostkolonisation oder (Deutsche) Ostsiedlung wird das Vordringen deutscher Siedler nach Ostmitteleuropa vom 12. bis zum 14. Jahrhundert bezeichnet. Getragen wurde sie in der Hauptsache von den Fürsten östlicher Reichsgebiete, etwa dem Markgrafen Albrecht von Brandenburg (um 1100–1170) und Herzog Heinrich der Löwe von Sachsen und Bayern (um 1129–1195). Heinrich führte 1147 den von Bernhard von Clairvaux parallel zum 2. Kreuzzug propagierten Wendenkreuzzug, der die Ostkolonisation durch die Christianisierung der Obotriten voranbrachte. Die Germanisierung erfolgte 1) durch Gründung von bäuerlichen Siedlungen, von Städten und Klöstern, 2) an der Küste durch die wirtschaftliche Tätigkeit der Hanse, 3) in Ostpreußen, Kurland und Livland durch den Deutschen Orden. Mit der Großen Pest Mitte des 14. Jahrhunderts endete die Siedlungsbewegung.
Wie sich das Gehirn in der Schwangerschaft verändert
Eine Schwangerschaft verändert nicht nur den weiblichen Körper, sondern auch das Gehirn. Das zeigt eine Studie anhand von wiederholten Hirnscans einer Erstgebärenden vor, während und nach der Schwangerschaft. Demnach schrumpft die graue Substanz ab der neunten Schwangerschaftswoche, während das Volumen der weißen Substanz, also...
Millionen Tote infolge von Antibiotika-Resistenzen prognostiziert
Immer mehr Krankheitserreger sind resistent gegen Antibiotika. Bis zum Jahr 2050 könnten dadurch mehr als 39 Millionen Menschen weltweit an einer Infektion mit einem antibiotikaresistenten Erreger sterben, prognostizieren Forscher. Besonders gefährlich sind antibiotika-resistente Keime für ältere Menschen über 70 Jahren. Die...