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Was war die Ostkolonisation?

Als Ostkolonisation oder (Deutsche) Ostsiedlung wird das Vordringen deutscher Siedler nach Ostmitteleuropa vom 12. bis zum 14. Jahrhundert bezeichnet. Getragen wurde sie in der Hauptsache von den Fürsten östlicher Reichsgebiete, etwa dem Markgrafen Albrecht von Brandenburg (um 1100–1170) und Herzog Heinrich der Löwe von Sachsen und Bayern (um 1129–1195). Heinrich führte 1147 den von Bernhard von Clairvaux parallel zum 2. Kreuzzug propagierten Wendenkreuzzug, der die Ostkolonisation durch die Christianisierung der Obotriten voranbrachte. Die Germanisierung erfolgte 1) durch Gründung von bäuerlichen Siedlungen, von Städten und Klöstern, 2) an der Küste durch die wirtschaftliche Tätigkeit der Hanse, 3) in Ostpreußen, Kurland und Livland durch den Deutschen Orden. Mit der Großen Pest Mitte des 14. Jahrhunderts endete die Siedlungsbewegung.

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Galaxien, Materie
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Kosmologie im Härtetest

Bringen junge helle Galaxien das Standardmodell vom Universum in Erklärungsnot? von RÜDIGER VAAS Wir erahnen die Unermesslichkeit unserer Unwissenheit, wenn wir die Unermesslichkeit des Sternenhimmels betrachten“, sagte der Philosoph Karl Popper 1960 in einem Vortrag in London. Das James Webb Space Telescope (JWST) späht seit...

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