Lexikon
Meeresablagerungen
Meeressedimente; marine Sedimentedie Schlammbedeckung des Meeresbodens. Meeresablagerungen werden von den Kontinenten durch Flüsse, Gletscher und Wind zugeführt (terrigene Meeresablagerungen) oder entstehen aus Resten von Meerestieren und -pflanzen (biogene Meeresablagerungen wie Globigerinen-, Diatomeen- und Radiolarienschlamm) oder werden direkt aus im Meerwasser gelösten Stoffen gebildet (hydrogene Meeresablagerungen). Terrigene Meeresablagerungen werden hauptsächlich in der Küstenregion abgelagert; ein Teil von ihnen wird als feinste Trübe von Meeresströmungen weggeführt. Im Pazifischen Ozean sind weite Flächen mit rotem Tiefseeton bedeckt. Die Geschwindigkeit der Ablagerung (Sedimentationsrate) liegt zwischen 1 mm/1000 Jahre in der Tiefsee und 2–3 m/1000 Jahre z. B. im Watt. Die Feststellung von Sedimentationsraten wird zur Bestimmung des Alters von Meeren herangezogen.
Wissenschaft
Warum werden Spinnenfäden durch Dehnung stärker?
Wenn Spinnen ihre Netze spinnen, ziehen sie mit ihren Hinterbeinen Seidenfäden aus ihren Spinndüsen. Dieses Ziehen ist löst nicht nur die Seide, sondern stärkt auch die Seidenfasern und führt so zu einem stabileren Netz. Nun haben Forschende herausgefunden, weshalb dieser Dehnungsprozess von so großer Bedeutung ist: Durch das...
Wissenschaft
Romantische Welt
Der Dichter Novalis, dem die Menschheit die blaue Blume der Romantik als Symbol einer Sehnsucht nach neuen Erlebnishorizonten verdankt, hat gefordert, man müsse die Welt romantisieren. Novalis hat das dazu nötige Vorgehen in vier Schritte eingeteilt, die man sich wie folgt vorstellen kann: Man müsse erstens etwas Bekanntes auf...