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LEXIKON

Meeresablagerungen

Meeressedimente; marine Sedimente
die Schlammbedeckung des Meeresbodens. Meeresablagerungen werden von den Kontinenten durch Flüsse, Gletscher und Wind zugeführt (terrigene Meeresablagerungen) oder entstehen aus Resten von Meerestieren und -pflanzen (biogene Meeresablagerungen wie Globigerinen-, Diatomeen- und Radiolarienschlamm) oder werden direkt aus im Meerwasser gelösten Stoffen gebildet (hydrogene Meeresablagerungen). Terrigene Meeresablagerungen werden hauptsächlich in der Küstenregion abgelagert; ein Teil von ihnen wird als feinste Trübe von Meeresströmungen weggeführt. Im Pazifischen Ozean sind weite Flächen mit rotem Tiefseeton bedeckt. Die Geschwindigkeit der Ablagerung (Sedimentationsrate) liegt zwischen 1 mm/1000 Jahre in der Tiefsee und 23 m/1000 Jahre z. B. im Watt. Die Feststellung von Sedimentationsraten wird zur Bestimmung des Alters von Meeren herangezogen.
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