Lexikon

Meeresablagerungen

Meeressedimente; marine Sedimente
die Schlammbedeckung des Meeresbodens. Meeresablagerungen werden von den Kontinenten durch Flüsse, Gletscher und Wind zugeführt (terrigene Meeresablagerungen) oder entstehen aus Resten von Meerestieren und -pflanzen (biogene Meeresablagerungen wie Globigerinen-, Diatomeen- und Radiolarienschlamm) oder werden direkt aus im Meerwasser gelösten Stoffen gebildet (hydrogene Meeresablagerungen). Terrigene Meeresablagerungen werden hauptsächlich in der Küstenregion abgelagert; ein Teil von ihnen wird als feinste Trübe von Meeresströmungen weggeführt. Im Pazifischen Ozean sind weite Flächen mit rotem Tiefseeton bedeckt. Die Geschwindigkeit der Ablagerung (Sedimentationsrate) liegt zwischen 1 mm/1000 Jahre in der Tiefsee und 23 m/1000 Jahre z. B. im Watt. Die Feststellung von Sedimentationsraten wird zur Bestimmung des Alters von Meeren herangezogen.
Mond, Welt, Universum
Wissenschaft

Die dunkle Seite des Mondes

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Knochen
Wissenschaft

Blutvergießen an der Tollense

Knapp 30 Jahre ist es her, dass an den Ufern der Tollense im heutigen Mecklenburg-Vorpommern ein pfeildurchbohrter Knochen gefunden wurde. In der Folgezeit trugen die Archäologen Überreste von etwa 140 Menschen zusammen. Die Untersuchungen ergaben: Sie sind etwa 3.300 Jahre alt. Doch was damals im Tollensetal geschah, ist bis...

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