Lexikon
Meeresablagerungen
Meeressedimente; marine Sedimentedie Schlammbedeckung des Meeresbodens. Meeresablagerungen werden von den Kontinenten durch Flüsse, Gletscher und Wind zugeführt (terrigene Meeresablagerungen) oder entstehen aus Resten von Meerestieren und -pflanzen (biogene Meeresablagerungen wie Globigerinen-, Diatomeen- und Radiolarienschlamm) oder werden direkt aus im Meerwasser gelösten Stoffen gebildet (hydrogene Meeresablagerungen). Terrigene Meeresablagerungen werden hauptsächlich in der Küstenregion abgelagert; ein Teil von ihnen wird als feinste Trübe von Meeresströmungen weggeführt. Im Pazifischen Ozean sind weite Flächen mit rotem Tiefseeton bedeckt. Die Geschwindigkeit der Ablagerung (Sedimentationsrate) liegt zwischen 1 mm/1000 Jahre in der Tiefsee und 2–3 m/1000 Jahre z. B. im Watt. Die Feststellung von Sedimentationsraten wird zur Bestimmung des Alters von Meeren herangezogen.
Wissenschaft
Das Sonder-Paar
Astrophysiker rätseln über ein sonderbares und besonderes Duo im neuen Katalog der Gravitationswellen. Manchen Modellen zufolge dürfte es gar nicht existieren. von RÜDIGER VAAS Es begann mit einem Paukenschlag: Nur fünf Tage nach dem Start von O4, dem vierten Beobachtungslauf des Laser Interferometer Gravitational-Wave...
Wissenschaft
Digitale Doubles
Max-Planck-Forscher wollen den digitalen Menschen erschaffen – als ein perfektes Abbild, als 3D-Avatar in den virtuellen Welten der Computer. Ihr Werkzeug: Dutzende von Kameras und eine Lichtbühne mit mehr als 13.000 LEDs. Die Einsatzfelder reichen vom Gesundheitswesen über die Filmindustrie bis in den Bereich der Bildung. von...